Im Wolfsbacher Kirwafestzelt gelang es Markus Lukas jeden zum Lachen zu bringen
Markus Lukas wurde Oberpfälzer Witzemeister

Das Urvieh aus Kohlberg ist wieder die Nummer 1: Der Matador der Oberpfälzer Witzemeisterschaft, Markus Lukas, schnappte sich in Wolfsbach wie im Vorjahr als Sieger den Löwenpokal. Bild: sön

Als Oberpfälzer Witzemeister gelang Markus Lukas sensationell die Titelverteidigung. Die gute Figur, die er im Wolfsbacher Kirwafestzelt machte, darf das "Urvieh aus Kohlberg" bald auch im Bayerischen Fernsehen zeigen.

(sön) Neun Teilnehmer wollten am Sonntagabend den Titel des Oberpfälzer Witzemeisters 2015. Der war aber nur über einen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher im rappelvollen Zelt zu erringen. Harald Meier, der die Meisterschaft ins Leben gerufen hat und den Abend moderierte, verkündete nach vier Stunden die Sensation: Erstmals konnte mit Markus Lukas aus Kohlberg ein Vorjahressieger den Löwenpokal wieder mit nach Hause nehmen. Und Lukas darf sich auch über einen Gastauftritt in der BR-Fernsehserie "Dahoam is dahoam" freuen.

Promis in der Jury

Die Jury mit Kabarettistin Lizzy Aumeier, Schauspieler Andreas Stock, Wolfgang Subirge von Radio Charivari, Humorist Josef "Bäff" Piendl und Carina Dengler, der bezaubernden Kathi aus "Dahoam is dahoam", hatte es sich nicht leicht gemacht. Auf Markus Lukas folgten Daniel Götz aus Ittlhofen und Lokalmatador Gerhard Schlosser aus Hohenburg auf den Plätzen zwei und drei. In Kategorien wie "Aus der Oberpfalz", "Andere Länder, andere Sitten" oder "Tiere" waren die Witze im Pflichtteil geordnet. Hier wurden die drei Finalisten ermittelt. In den Pausen spielten die "Hoglbuachan" auf. Moderator Meier eröffnete jeden Durchgang nach einem "die Krüge hoch" mit einem Trinkspruch wie: "Ist die Bäuerin dick und fett, und an der Sau ist nichts dran, dann hat sich der Bauer mit dem Füttern vertan."

Viel Beifall bekam Carina Dengler für ihre Songs "Endlich Kirwazeit", "Ich steh auf Lederhosen" und "Komm und zeig mir deine Zuckerseite". Da stand "Bäff" Piendl nicht nach, sang, begleitet von den Hoglbuachan, Gstanzln "wia da Roider Jackl". Zum "Leit aussinga" ging er unters Publikum, hatte die Lacher auf seiner Seite und selber Spaß mit den Wolfsbacher Kirwamoidln.

Dann als Humorgranate Lizzy Aumeier im "geilen Fummel mit Doppelkinn und Doppelachsel", von Harald Meier als Obelix der Oberpfalz angekündigt. Sie fragte, ob der Ausspruch "kommt das Weib nicht, kommt die Magd" Horst Seehofer zuzuschreiben sei, und riss mit Tanz und Gesang à la Tina Turner auch den Letzten von der Bank. Ihr Fazit zu den Witzen: "Hohes Niveau, sehr versaut - aber mir hat es gefallen."
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