Karikaturen-Ausstellung in Hanau: Schauplatz der religionskritischen Schau unklar
Kulturnotizen Satire-Ausstellung: Weiter Unklarheiten

Hanau/Wiesbaden.(dpa) Nach dem Hickhack um eine Karikaturen-Ausstellung in Hanau ist weiter unklar, wo in Hessen die religionskritische Schau der Zeichner Achim Greser und Heribert Lenz gezeigt wird. Wenn die Stadt Hanau die Wanderausstellung nicht wie geplant präsentiere, werde das Land einen seiner Ausstellungsräume zur Verfügung stellen, sagte ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums der dpa.

Lenz bestätigte, es gebe entsprechende Verhandlungen mit dem Ministerium. Ein konkreter Ausstellungsort sei jedoch noch nicht im Gespräch. Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) hatte nach dem Attentat auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" die für den 14. März geplante Ausstellung zunächst abgesagt, dann seine Entscheidung jedoch rückgängig gemacht. Medienberichten zufolge fordert die klamme Stadt nun vom Land Geld, um die höheren Sicherheitsanforderungen bezahlen zu können. Die Wanderausstellung war bereits in Friedrichshafen zu sehen. Mohammed-Karikaturen zeigt sie nicht.

Flick schenkt Berlin 104 Kunstwerke

Berlin.(dpa) Der Mäzen Friedrich Christian Flick schenkt den Staatlichen Museen Berlin 104 Werke zeitgenössischer Kunst. Darunter seien Arbeiten von Cindy Sherman, Candida Höfer, Paul McCarthy, Thomas Schütte und Thomas Struth, teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit. Sie sollen in den Bestand des Hamburger Bahnhofs-Museum für Gegenwart übergehen.

Dem Museum hatte Flick 2008 bereits 166 Werke überlassen. Mit der Schenkung könne der Hamburger Bahnhof in Zeiten knapper Kassen seine Bestände um bedeutende Kunstwerke erweitern, sagte Direktor Udo Kittelmann.

Freundeskreis für Klavierfestival

Schwandorf.(apl) Am Samstag, 31. Januar (20 Uhr), trifft sich im Oberpfälzer Künstlerhaus zum ersten Mal der Freundeskreis des "Schwandorfer Klavierfrühlings". Ziel ist es, das 2007 von Prof. Kurt Seibert gegründete Klavierfestival zu fördern und in vielfältiger Weise zu begleiten. So bietet der Freundeskreis neben der jährlichen Programmvorstellung auch Vortragsabende und Musikbeiträge von Gästen des Festivals. Eine Vereinsgründung ist dabei nicht geplant.

Der Freundeskreis sieht sich als lockerer Zusammenschluss von Interessierten und steht jedem offen. Am Gründungsabend wird Festivalleiter Kurt Seibert einen Vortrag zum Thema "Beethoven und die Ideen der Romantik" halten. Im Anschluss daran spielt Seibert Beethovens Fantasie op.77 und dessen Sonate As-Dur op.110.
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