Kulturnotizen Kulturpreis für Lena Dobler

Fürth.(td) Lena Dobler aus Fürth, 24-jährige Indie-Pop-Künstlerin mit biografischen Wurzeln in Weiden, ist am Sonntag bei einer Veranstaltung im Kulturforum Fürth von Bürgermeister Markus Braun mit dem Leonhard-und-Ida-Wolf-Gedächtnispreis ausgezeichnet worden. Der mit 1600 Euro datierte Preis wird seit 1995 verliehen und dient der Förderung junger Künstler aus dem Raum Nürnberg-Fürth. Die Jury lobte, dass sich Lena Dobler "mit ihren originellen, frechen und kritischen Texten zu einer vielfach beachteten Musikerin der deutschsprachigen Indie-Pop-Szene entwickelt" habe. Konzerte führten sie bereits nach Paris und Japan. Seit 2009 studiert sie in Regensburg.

Ihr aktuelles, fünftes Album "Setagaya" (August 2014) wurde in Nürnberg realisiert. Unterstützung gab es von einigen befreundeten Musikern. So waren zwei Bandmitglieder der legendären Nürnberger Band "The Robocop Kraus", der Nürnberger Flötist Dieter Weberpals, der isländische Singer-Songwriter Svavar Knútur, der Gitarrist und Bassist Florian Böck und Christian Ebert (The Green Apple Sea) als Gastmusiker mit im Studio. Neben ihren Solo-Aktivitäten ist Lena Dobler Mitglied der Band "The Green Apple Sea". Bereits vor vier Jahren war Lena Dobler von der Stadt Nürnberg mit einem Kulturpreis ausgezeichnet worden.

Sabine Böhm führt durch Ausstellung

Waldsassen. "150 Jahre Frauenkloster in Waldsassen" - die Zisterzienserinnen des altehrwürdigen Klosters begingen dieses Jubiläum mit einer Reihe attraktiver Veranstaltungen. Zu den Glanzlichtern gehört eine Ausstellung, die sich mit den Grundfragen von Gut und Böse auseinandersetzt: In 70 Bildern interpretiert die Sigmundsgrüner Malerin Sabine Böhm die Visionen der Mystikerin Hildegard von Bingen zu "Tugenden und Lastern" - ein Thema, das auch heute heftig diskutiert wird. Die in Waldsassen gezeigten Bilder beziehen sich auf Hildegards "Buch der Lebensverdienste". Sabine Böhm hat die 35 einander widersprechenden Paare der Tugenden und Laster in zeitgenössischen Bildern interpretiert. Die Bilder sind die Frucht ihrer Begegnung mit Hildegards Ethik und öffnen spirituelle Fenster zur Tiefe und Weite der Gedankenwelt der mittelalterlichen Visionärin.

Sabine Böhm führt am Sonntag, 23. November, um 14 Uhr durch die Ausstellung führen. Sie wird vom Prozess der Entstehung der Arbeiten erzählen und möchte gerne mit den Besuchern ins Gespräch kommen.
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