Kulturnotizen Prager Blechbläser bei Neujahrskonzert

Wehmut liegt diesmal auf dem Neujahrskonzert in Fockenfeld. Das 254. Schlosskonzert wird das letzte Konzert sein, das die Familie Lieb federführend organisiert. Mit den Prager Blechbläsern begannen die Fockenfelder Neujahrskonzerte, mit ihnen will sie Organisatorin Inge Lieb auch beenden. Danach werden die Fockenfelder die Konzerte selber organisieren.

Das Neujahrskonzert steht unter dem Motto "Musik kommt aus dem Hut". Eine Neuerung gibt es diesmal beim Fockenfelder Neujahrskonzert. Um den Besucherandrang ein wenig zu entzerren, wird das Konzert zweimal stattfinden, einmal als Matinee um 11 Uhr und um 17 Uhr, jeweils im Festsaal des Schlosses. Die Prager Blechbläser, die schon das 1. Neujahrskonzert gestaltet haben, gestalten auch das 25. Konzert. Der Eintritt ist frei.

"Kulturpapst" Lang: Fehlende Ideen

Paris.(dpa) Frankreichs "Kulturpapst" Jack Lang (75) beklagt in seinem Heimatland fehlende Ideen und Initiativen für die Kultur. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hätten die Kultur ins Aus gestellt, sagte der frühere Kulturminister der Deutschen Presse-Agentur in Paris. "Ich fürchte, die Regierungen, gleich ob politisch rechts oder links, haben vor lauter Wirtschaftsproblemen die Kultur vergessen. Wir brauchen Initiativen und mehr Dynamik, vor allem aber Begeisterung. In den Schulen sollte es Programme geben, die Kunst und Kultur in den Vordergrund stellen."

Lang prägte vor allem zwischen 1981 und 1993 die französische Kulturlandschaft. Der Bau der Louvre-Pyramide, der Bastille-Oper und die "Fête de la musique", die weltweit Nachahmer gefunden hat, fallen in seine Zeit. Heute will der sozialistische Politiker als Präsident des von Stararchitekt Jean Nouvel entworfenen Pariser Institut du monde arabe ein positiveres Kulturbild der arabischen Länder vermitteln.

Schauspieler David Ryall gestorben

London.(dpa) "Harry Potter"-Fans kannten ihn als Magier Elphias Doge: Der britische Film- und Theaterschauspieler David Ryall ist tot. Er starb bereits am ersten Weihnachtsfeiertag im Alter von 79 Jahren, wie die BBC berichtete. Ryall wurde international vor allem durch seine Rolle in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" (2010) bekannt. Er spielte außerdem in "In 80 Tagen um die Welt" (2004) und in "Der Elefantenmensch" von David Lynch (1980).

Ryalls Tochter Charlie bedankte sich für die Anteilnahme und bat darum, die gesamte, rund fünf Jahrzehnte umspannende Karriere ihres Vaters zu würdigen. Zuletzt amüsierte der Schauspieler die Briten als leicht dementer Großvater in der Familien-Sitcom "Outnumbered". Am 5. Januar wäre er 80 Jahre alt geworden. Die Todesursache wurde zunächst nicht bekannt.
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