Leipzig.
Kulturnotizen Bachfest-Intendant wechselt nach Bonn

(dpa) Der Intendant des Leipziger Bachfestes, Dettloff Schwerdtfeger, wechselt nach Bonn. Der 41-Jährige übernehme zum 1. Januar 2016 den Posten des Kaufmännischen Geschäftsführers des Internationalen Beethovenfestes, teilte die Stadt Bonn mit. Zusammen mit Intendantin Nike Wagner solle er an der Neuausrichtung des Beethovenfestes arbeiten. Schwerdtfeger ist seit 2006 Geschäftsführer des Bach-Archivs Leipzig. Er prägte in den vergangenen Jahren das Bachfest, das in diesem Jahr mehr als 74 000 Besucher aus aller Welt anzog.

"Zwölfeläuten" bei Burghofspielen

Falkenstein. (peg) Bei den Burghofspielen in Falkenstein (Kreis Cham) feiert am Samstag, 27. Juni, "Zwölfeläuten", ein Schelmenstück aus der Feder des österreichischen Autors Heinz R. Unger (einst hat er die "Proletenpassion" für die "Schmetterlinge" getextet), seine Premiere. Die Handlung ist angesiedelt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, der Ort der Handlung wurde von Regisseurin Bettina Schönenberg aus der Steiermark kurzerhand ins Ostbayerische transferiert. Ein Volksstück, in dem wunderbare Charaktere sich in urkomischen Situationen wiederfinden und das tiefe Blicke gewährt auf Allzumenschliches.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.burghofspiele-falkenstein.eu

Museum Bayreuth zeigt George Grosz

Bayreuth.(epd) Die Zeichnungen von George Grosz für die Bühne zeigt das Museum Bayreuth von 28. Juni bis 11. Oktober. Die Ausstellung mit dem Titel "Alltag und Bühne 1914-1931" widmet sich vor allem dem Theaterleben vor und während der Weimarer Republik, wie das Museum am Donnerstag mitteilte.

George Grosz (1893-1959) wurde von den Nationalsozialisten als "entartet" aus den Sammlungen entfernt und musste fliehen. Er kehrte 1959 nach Deutschland zurück und verstarb im selben Jahr in Berlin. Die Schau zeigt die skandalumwitterten Zeichnungen zu dem Bühnenstück "Abenteuer des braven Soldat Schwejk" und macht deutlich, wie Grosz mit Regisseuren und Bühnen zusammengearbeitet hat. Damit werde das "innovative Theaterleben und die provokative Kunst der zwanziger Jahre erfahrbar".
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