Leipzig.
Kulturnotizen Medienpreis für Panahi und Sener

(epd) Der iranische Filmemacher Jafar Panahi und der türkische Journalist Nedim Sener werden mit dem Leipziger "Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien" 2015 ausgezeichnet. Beide setzten sich seit Jahren "für das freie Wort in ihren Heimatländern ein" und führten ihre beispielhafte Arbeit "ungeachtet politisch motivierter Verfolgung, Haftstrafen und vielschichtiger Repressionen fort", sagte Stephan Seeger, Vorstand der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, die die Auszeichnung vergibt, am Mittwoch. Der mit insgesamt 30 000 Euro dotierte Preis soll am 8. Oktober übergeben werden. Mit dem Preis ehrt die Medienstiftung seit 2001 jährlich Menschen und Institutionen, die sich mit persönlichem Einsatz für die Medienfreiheit engagieren.

Nico Sawatzki erhält Kunstpreis

Regensburg. Aus 411 Arbeiten von 177 Künstlern wählte eine Jury die Ausstellungsexponate für die 89. Jahresschau Oberpfälzer und niederbayerischer Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen aus. Höhepunkt war die Ernennung eines Künstlers für den Kunstpreis. Zum Preisträger wurde der Graffitikünstler Nico Sawatzki aus Lappersdorf gekürt. Die Jury war besonders angetan von seinen diffizilen Raumkonstruktionen, die das Bild prägen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Freitag, 18. September, um 19 Uhr in den Ausstellungsräumen des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg, Ludwigstraße 6, statt. Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober geöffnet.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.nicosawatzki.de www.kunst-und-gewerbeverein.de

Drama mit Streep eröffnet Filmfestival

Locarno.(dpa) Etwa 200 Filme sind beim 68. Internationalen Filmfestival bis zum 15. August im schweizerischen Locarno zu sehen. Mit der Galaaufführung des US-amerikanischen Spielfilms "Ricki and the Flash" wurde das Filmfest am Mittwochabend eröffnet. Meryl Streep verkörpert in dem Drama mit komödiantischem Einschlag eine Rocksängerin, die sich familiären Problemen stellen muss. Wichtigster deutscher Festivalbeitrag ist der Spielfilm "Der Staat gegen Fritz Bauer" von Regisseur Lars Kraume. Der Film mit Burghart Klaußner in der Hauptrolle beleuchtet die halbherzige Auseinandersetzung mit der Nazizeit in der BRD der 1950er Jahre.
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