Leipzig.
Kulturnotizen Nachlass von Erich Loest versteigert

(dpa) In Leipzig sind Gegenstände aus dem Nachlass des Schriftstellers Erich Loest versteigert worden. Knapp 50 000 Euro erbrachte die Auktion der gut 230 Stücke, wie Galerist Martin Koenitz sagte. Am günstigsten sei ein vom Schriftsteller getragener Strohhut an einen neuen Besitzer gegangen. Er wurde für fünf Euro ersteigert. Die Auktion ging auf eine Initiative von Loests Erben zurück. Der Leipziger Ehrenbürger war 2013 im Alter von 87 Jahren gestorben. Sein bekanntester Roman ist "Nikolaikirche".

Gleich zu Beginn kam ein Landschaftsgemälde des Malers Wolfgang Mattheuer unter den Hammer, das nach Angaben der Organisatoren das wertvollste war. Es ging für 17 500 Euro an die Galerie Schwind, die den Nachlass des Malers verwaltet. Begehrt sei auch die Schreibmaschine des Schriftstellers gewesen. "Eine Loest-Verehrerin bot gegen einen Vertreter des Zeitschichtlichen Forums in Leipzig." Am Ende bekam das Museum für 160 Euro den Zuschlag.

Lesung mit Andrea Sawatzki

Amberg. Andrea Sawatzki gehört zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Nach ihrem erfolgreichen Krimi-Debüt "Ein allzu braves Mädchen" und zwei humorvollen Romanen veröffentlicht sie nun mit "Der Blick fremder Augen" ihren neuen Krimi. Wieder mal beweist sie erzählerisches Talent und großes psychologisches Gespür. Am Freitag, 11. Dezember (20 Uhr), ist sie damit in der Amberger Buchhandlung Rupprecht (Georgenstraße 10) zu Gast. Karten unter Telefon 09621/973344.
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