London.
Kulturnotizen Bill Wyman sauer wegen einer Tafel

(dpa) Eine erst vier Monate alte Rolling-Stones-Gedenktafel am Bahnhof der englischen Stadt Dartford (Kent) muss jetzt schon überarbeitet werden. Der ehemalige Stones-Bassist Bill Wyman (78) hält die Inschrift für "abscheulich". Auf der Tafel steht geschrieben, "Mick Jagger und Keith Richards trafen sich am Bahnsteig Nummer 2 am 17.10 1961 und gründeten später die Rolling Stones".

Genau da sieht Wyman, der die Band 1993 verließ, das Problem. Nicht nur die beiden in Dartford geborenen Musiker hätten die Rolling Stones gegründet. Sie gehörten neben dem damaligen Bandleader Brian Jones (1942-1969) mit zu den Gründungsmitgliedern. Wyman ist sauer, dass Jones auf der Tafel gar nicht erwähnt wird. Die Gedenktafel wird nun berichtigt.

"Weißer Elefant" für Pferde-Film


München.(KNA) Im Rahmen des Filmfestes München ist am Sonntag zum 15. Mal der Kindermedienpreis "Weißer Elefant" verliehen worden. 1000 Euro gingen an die Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton für "Ostwind 2" in der Kategorie "Beste Kinoproduktion". Den Sonderpreis in Höhe von ebenfalls 1 000 Euro erhielt die Pferdetrainerin Kenzie Dysli.

Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Veit Helmer bekam 2000 Euro für "Quatsch und die Nasenbärbande". Merle Juschka und Johannes Hallervorden wurden als beste Nachwuchsdarsteller mit jeweils 1000 Euro für ihre Rollen in der TV-Serie "Binny und der Geist" geehrt, Puppenspieler Martin Reinl und die Puppe Woozle bekamen die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung für das beste TV-Format "Woozle Goozle".

Filmkritiker ausgezeichnet

Stuttgart/München.(epd) Die Journalisten Andreas Busche und Toby Ashraf haben den Siegfried-Kracauer-Preis in der Kategorie "Beste Filmkritik" erhalten. Busche erhielt den Preis für seinen in der Zeitschrift "epd Film" veröffentlichten Essay "Zurück in die Zukunft". Ashraf wurde für seinen Beitrag "Tophilia" im "sissy"-Magazin ausgezeichnet. Er sorge für Lesevergnügen, weil "die Positionen nicht mit dem Florett verteidigt werden, sondern mit dem Hackebeil". Die Gewinner teilen sich das Preisgeld von 3000 Euro.

Der Kritiker Sven von Reden erhält ein Stipendium. Ein Jahr lang bekommt er monatlich 1000 Euro, die ihm die Erstellung von zwölf Filmkritiken und drei kritischen Essays ermöglichen sollen.
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