Luzern.
Kulturnotizen Schweizer Maler Hans Erni gestorben

(dpa) Der Schweizer Maler und Grafiker Hans Erni ist tot. Er starb am Samstag mit 106 Jahren in einer Klinik seiner Heimatstadt Luzern. Der Künstler hinterlässt ein umfangreiches Werk mit Lithografien, Buchillustrationen, mehr als 300 Plakaten und mehrere Wandbildern - darunter für die Vereinten Nationen und das Schweizerische Rote Kreuz.

Erni sei eine Ausnahmeerscheinung gewesen, heißt es im Nachruf der Schweizer Nachrichtenagentur SDA. "Das breite Publikum liebte ihn als humanistischen Künstler mit virtuos-schönen Werken, die Kunstszene und vorübergehend auch die offizielle Schweiz schnitten ihn." Erni hatte sich angesichts des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs dem Marxismus zugewandt. Wegen seiner Überzeugungen war er einige Zeit lang als "Landesverräter" gebrandmarkt worden.

"Woche der offenen Tür" an Museen

Berlin.(dpa) Museen und Ausstellungshäuser weltweit beteiligen sich von heute an im Internet an einer "Woche der offenen Tür". Unter dem Hashtag #MuseumWeek informieren mehr als 1800 Häuser aus rund 60 Ländern auf Twitter über Neues, Spannendes und Kurioses. Aus dem deutschsprachigen Raum sind nach Angaben von Twitter mehr als 70 Museen dabei, darunter die Pinakotheken in München, das Frankfurter Städelmuseum und das Deutsche Historische Museum Berlin.

Gründgens-Preis für van den Ende

Hamburg.(dpa) Musicalproduzent Joop van den Ende (73, "Das Phantom der Oper") hat für sein Wirken in Hamburg den Gustaf-Gründgens-Preis erhalten. Der niederländische Produzent habe es immer verstanden, künstlerischen Anspruch mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden, sagte Laudator Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant von Laeiszhalle und Elbphilharmonie, am Sonntag bei einer musikalischen Matinee im Schauspielhaus.
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