Mähring.
Verstorben "Egerländer Nachtigall"

(wg/as) 50 Jahre lang stand sie auf der Bühne, um die Lieder ihrer Heimat überall bekannt zu machen. In der Nacht zum Montag ist Mimi Herold, als "Egerländer Nachtigall" beliebt und geschätzt, kurz vor ihrem 90. Geburtstag in Aschaffenburg gestorben. Seit Mai lebte die Sängerin dort in einem Heim. Sie hinterlässt eine große Lücke, unter anderem beim Plan-Weseritzer Heimattreffen dieses Wochenende.

Beim Annafest 2014 Jahr war sie noch dabei, sang ihren Titel "Schornsteinfeger aus Eger". Sie gab im Lauf ihrer Karriere vielen Heimatvertriebenen Mut, ihr Schicksal zu meistern. Die Stätten ihrer Kindheit und Jugend vergaß Mimi Herold nie. Am 2. September 1925 wurde sie in Plan bei Marienbad geboren, neben sechs Brüdern die einzige Tochter des Kaufmannes Schramm. Mit acht Jahren lernte sie Geige und Klavier. Das Akkordeon-Spiel brachte sie sich selbst bei.

Nach der Ausweisung 1946 kam sie nach Aschaffenburg, arbeitete als Metzgereiverkäuferin, übernahm später eine Gastwirtschaft und begann ihr Gesangsstudium. Ihren Auftritten folgte 1962 eine Schallplatte, die erste von dreizehn. Mimi Herold, die stets ihr eigener Manager war, hatte 1965 ihre erste Rundfunksendung. Auch über das Fernsehen wurde sie bekannt. Bei ihren Tourneen bereiste sie Deutschland und Europa, war in Kanada, den USA, Israel und sogar Argentinien.

2003 verstarb Mimi Herolds Mann. Die "Egerländer Nachtigall" beendete nach 50 Jahren Bühnenerfahrung die Zeit der großen Auftritte. Doch bis 2014 war sie regelmäßiger Gast beim Plan-Weseritzer Heimattreffen. Auch beim Egerlandtag in Marktredwitz fehlte sie fast nie. Viele Fans und Weggefährten werden ihre Stimme vermissen.

Im Blickpunkt Wieder mehr Gäste im Sibyllenbad

Neualbenreuth. (pz) "Es macht durchaus Freude ins Sibyllenbad zu kommen", erklärte Franz Löffler. Dabei wollte der Bezirkstagspräsident seine Aussage auf die Entwicklung im ersten Halbjahr bezogen wissen: Einen Zuwachs von 9,3 Prozent vermeldete Werkleiter Gerhard Geiger bei der Verbandsversammlung des Zweckverbands Sibyllenbad am Dienstag im Kurmittelhaus. Im medizinischen Bereich allerdings stehe Sibyllenbad in einem verstärkten Wettbewerb durch private physiotherapeutische Angebote im Landkreis. (Bericht folgt)
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