Marco J. Riedl zeigt Thriller "Radio Silence"
Spannendes Heimspiel

Bild: hfz
Weiden. (rg) Jetzt wird's richtig spannend. Erstens für Filmemacher Marco J. Riedl, weil sein erster "90-Minüter" anläuft. Zweitens fürs Publikum, denn es handelt sich um einen nervenzerfetzenden Thriller namens "Radio Silence". Und weil Riedl aus Weiden stammt (auch wenn er mittlerweile in Berlin lebt), gönnt der 44-Jährige seiner Heimatstadt ein exklusives Vergnügen: Das Neue-Welt-Center wird am Freitag, 9. Januar, eines der ersten Kinos sein, das den Streifen zeigt. Die Vorstellung beginnt um 21.30 Uhr mit einem Sektempfang. Mit dabei: Riedl selbst, sein Regisseur-Kompagnon Carsten Vauth und die beiden Hauptdarsteller Markus Knüfken und Charles Rettinghaus.

"Radio Silence - Der Tod hört mit" basiert auf dem Kurzfilm "On Air", der den Machern mehrere Preise beschert hat und 2010 auch in Cannes lief. Es sei nicht schwer gewesen, den 19-Minuten-Thriller aufs klassische 90-Minuten-Format zu dehnen, erzählt Riedl: "Als ich das Drehbuch geschrieben habe, hatte ich ursprünglich gar keinen Kurzfilm im Sinn." Der Stoff gibt ohnehin viel her: Beim großmäuligen Radiomoderator "Doc Rock" (Knüfken) meldet sich der Serienmörder "Nachtschlitzer" (Rettinghaus, der übrigens Stars wie Robert Downey jr. und Jamie Foxx synchronisiert). Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt. Der Einsatz: das Leben einer jungen Frau.

"Radio Silence" entstand bereits im Jahr 2012 in Leipzig und Umgebung. Via Facebook hatte sich bei Marco J. Riedl ein begeisterter Produzent gemeldet, der "On Air" gesehen hatte und die Langfassung realisieren wollte. Der Thriller - "nach wie vor ein Independent-Film, eine Low-Budget-Produktion" - erscheint jetzt in zahlreichen Ländern auf BluRay und DVD. Am Freitag präsentierten ihn 36 deutsche Kinos als Teil einer "Horror-Night". Riedl: "Ein Traum ist in Erfüllung gegangen."

Momentan versucht das Regieduo Riedl/Vauth weitere zu verwirklichen, zum Beispiel die Komödie "Love is blind" und "eine Art ,Stand by me' während des Zweiten Weltkriegs". Falschen Illusionen gibt sich Marco J. Riedl dabei nicht hin: "Wenn Sie im Januar fünf Projekte am Laufen haben, können Sie glücklich sein, wenn am Ende eines was wird."
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