Metzgermeister Hans Spech aus Grafenwöhr nach Krankheit im Pflegeheim Eschenbach gestorben
Abschied von Hans Specht

Grafenwöhr. (mor) Der beliebte Grafenwöhrer Metzgermeister Hans Specht mit dem Hausnamen "Keckn" starb vergangenen Sonntag im Alter von 82 Jahren. Familie, Verwandte, Schul- und Stammtischfreunde sowie Vereine begleiteten seinen letzten Weg zum Friedhof.

"Im Glauben und Vertrauen auf Gott hat er sein Leben in Gottes Hände zurückgelegt", hob Stadtpfarrer Bernhard Müller beim Requiem für den gebürtigen Grafenwöhrer Hans Specht hervor. Der Geistliche skizzierte seinen Lebensweg: Als ältestes von neun Kindern wurde Hans Specht im Mai 1933 geboren. Der Zweite Weltkrieg und die Mitarbeit im elterlichen Betrieb prägten seine Kinder- und Jugendzeit.

Enkel beim Trauergottesdienst

In Grafenwöhr lernte er das Metzgerhandwerk, als Metzgermeister führte er später die Metzgerei direkt am Rathaus. 1970 heiratete Hans Specht seine Frau Pauline, sie bekamen die Kinder Georg und Christine. Fünf Enkel waren der Stolz des Großvaters, zwei standen als Ministranten mit am Altar beim Trauergottesdienst.

"Arbeit und Familie bedeuteten ihm alles, sich selbst hat er wenig gegönnt, großzügig zeigte er sich gegenüber anderen", charakterisierte Pfarrer Müller den Verstorbenen. Geselligkeit zeigte Specht beim Stammtisch, im Schülerjahrgang und in den Vereinen. Nach Krankheit und Krankenhausaufenthalt verließ ihn der Lebenswille, im Pflegeheim in Eschenbach ist er am 20. September gestorben. "Herr erbarme dich dem Keckn Hans", bat auch Monsignore Karl Wohlgut als Mitzelebrant. Der Ruhestandsgeistliche saß mit dem Grafenwöhrer Urgestein oft am Stammtisch.

Trauerzug zum Friedhof

Die Stadtkapelle führte den Trauerzug zum Friedhof an und spielte nach der Grablegung auch den "Guten Kameraden" und das Feierabend-Lied. Für die königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Hubertus, der Hans Specht seit 1962 angehörte, sprach Herbert Gick einen ehrenden Nachruf. Seit 1954 war Specht auch förderndes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, Vorsitzender Alexander Richter dankte für die Unterstützung der Wehr. Zahlreichen weiteren Vereinen gehörte der Verstorbene an, diese brachten schriftlich ihr Beileid zum Ausdruck. Anstelle von Blumen bat die Familie im Sinne des Verstorbenen um Spenden zugunsten der Maria Himmelfahrtskirche in der Altstadt.
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