München.
Kulturnotizen Bayerischer Filmpreis: Ehrenpreis für Roll

(dpa) Der Kameramann und Regisseur Gernot Roll (75) bekommt den Ehrenpreis des Bayerischen Filmpreises. "Gernot Roll ist der Grandseigneur unter den deutschen Kameraleuten", sagte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). "60 Jahre kreatives Schaffen mit der Kamera haben über 80 herausragende Kino- und Fernsehproduktionen entstehen lassen."

Der 1939 in Dresden geborene Gernot Roll hat als Kameramann mehr als 120 Kino- und Fernsehfilme sowie Serien gedreht - darunter die vielfach ausgezeichnete "Heimat"-Reihe von Regisseur Edgar Reitz oder den "Oscar"-Gewinner "Nirgendwo in Afrika" von Caroline Link. Auch bei Filmen wie "Der bewegte Mann" oder "Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" stand Roll hinter der Kamera - ebenso wie bei dem ein oder anderen "Tatort".

Italienische Filmdiva Virna Lisi tot

Rom.(dpa) Die italienische Filmschönheit Virna Lisi ist tot. Die Schauspielerin starb am Donnerstag nach schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren, wie ihr Sohn italienischen Medien mitteilte. Lisi erlangte in den 60er Jahren auch in Hollywood Ruhm, unter anderem als Blondine an der Seite von Tony Curtis in "Finger weg von meiner Frau". Neben Frank Sinatra spielte Virsi - die mit bürgerlichem Namen Virna Pieralisi hieß - in "Überfall auf die Queen Mary" mit.

Danach kehrte sie Hollywood den Rücken, weil sie unter anderem die Verträge für nicht zumutbar hielt, und bewies wieder in Europa, dass sie nicht nur Schönheit sondern auch Talent besaß. 1994 gewann sie beim Festival in Cannes als Catherine de Medici in dem französischen Film "Bartholomäusnacht" den Preis als beste Darstellerin.

"Bilder der Mode" in Hamburg

Hamburg.(dpa) Unter dem Titel "Bilder der Mode" zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg von Freitag, 19. Dezember, an bis zum 3. Mai Meisterwerke der Modezeichnung aus 100 Jahren. Die mehr als 200 Arbeiten präsentieren Kreationen der großen Haute-Couture-Häuser, von Paul Poiret und Coco Chanel über Christian Dior bis hin zu Christian Lacroix, Alexander McQueen, Yohji Yamamoto und Comme des Garçons, teilte das Museum am Donnerstag mit. Sie stammen aus der Sammlung der Münchner Galeristin Joëlle Chariau. "Der Sammlerin geht es nicht um ein möglichst breites Spektrum, sondern um wenige herausragende Künstler, die sich auf Modezeichnungen spezialisiert haben und die Entwicklung dieses Genre entscheidend prägten", hieß es.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.mkg-hamburg.de
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