München.
Kulturnotizen Demo für neuen Konzertsaal

Frau Müller hat es mit uneinsichtigen Eltern zu tun. Bild: hfz
(dpa) Hunderte musikbegeisterte Studenten sind am Samstag für einen neuen Münchner Konzertsaal auf die Straße gegangen. Unter dem Motto "München braucht zwei große Konzertsäle" demonstrierten sie gegen die Entscheidung von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), keinen neuen Musiksaal in München zu bauen, sondern stattdessen die Philharmonie im Gasteig zu sanieren. Ein Chor und Blechbläser unterstützten die Demonstranten.

Jubel für Fuß-Ballett

(dpa) Jubel für einen ungewöhnlichen Ballettabend des Münchner Gärtnerplatztheaters. In der Off-Spielstätte Reithalle waren drei Choreographen den Zusammenhängen von Fußball und Ballett auf den Grund gegangen. Die "Hattrick - drei Fußballstücke" überschriebene Uraufführungsserie hatte am Samstagabend Premiere und verband drei sehr unterschiedliche Stücke modernen Tanztheaters.

Im ersten Teil mit dem Titel "A Dance Tribute to the Art of Football" hinterfragte der Norweger Jo Strømgren mit Ironie und kleinen Anzüglichkeiten unter anderem Männlichkeitsrituale auf dem Spielfeld und unter der Dusche, wo zum Schluss die ganze Truppe blank zog. Im zweiten Teil "Cry Boy" von Marco Goecke, einem virtuosen, körperbetonten Solo des US-Tänzers Javier Ubell, sollten die Leiden der Spieler hinter der perfekten sportlichen Performance offen gelegt werden. Im dritten Teil "Versus Standard" von Jacopo Godani ging es um "Strukturen und Elemente" des Mannschaftssports, die mit Mitteln des modernen Tanzes nachempfunden wurden.

"Wunder gibt es immer wieder"


(dpa) Ihre Schlager trällerten einst Millionen Menschen. Titel wie "Wunder gibt es immer wieder" oder "Theater, Theater" wurden zu Hits. Katja Ebstein feierte damit auch beim Grand Prix Erfolge. Inzwischen ist es stiller geworden um die Sängerin und Chansonnière. Am 9. März feiert die dreifache Grand Prix-Teilnehmerin ihren 70. Geburtstag.

Sie drängt schon lange nicht mehr ins Rampenlicht. Auftritte von ihr sind rar geworden. "Da ist doch nichts mehr authentisch", sagte sie schon vor Jahren. Dennoch unterstützte sie Lena Meyer-Landrut bei deren Teilnahme am Eurovision Song Contest. Selbst hat Katja Ebstein, die einst Karin Witkiewicz hieß, dem Schlager längst den Rücken gekehrt, wenngleich sie damit lange Zeit gefeiert wurde. "Wenn du jedes Jahr eine Platte abliefern musst, die erfolgreich sein soll, ist das ein enormer Zwang, der Kreativität tötet", sagte sie vor einigen Jahren rückblickend.
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