München.
Kulturnotizen Greger-Beisetzung im Familienkreis

Friedrich Brandl. Bild: hfz
(dpa) Der gestorbene Saxofonist und Band-Leader Max Greger soll an diesem Freitag (21. August) im Kreise seiner Familie und Freunde beigesetzt werden. Sein Weggefährte Hugo Strasser kündigte an, bei der Trauerfeier zu Ehren seines Freundes zu spielen. Das genaue Stück wolle er noch mit der Familie absprechen, sagte der 93-Jährige am Montag. "Ich werde auf alle Fälle mit meiner Klarinette etwas spielen." Er denke an "Yesterday" von den Beatles, das Stück sei "melodisch, tiefsinnig, moll".

Saniertes Lutherhaus mit neuer Dauerschau

Eisenach.(dpa) Das Lutherhaus in Eisenach ist für 3,95 Millionen Euro saniert und erweitert worden. Am 26. September soll es mit der neuen Ausstellung "Luther und die Bibel" wiedereröffnet werden, sagte der wissenschaftliche Leiter und Kurator, Jochen Birkenmeier, am Dienstag. In dem Gebäude soll der junge Martin Luther (1483-1546) als Lateinschüler gewohnt haben. Im Mittelpunkt der multimedialen Schau stehe seine Übersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche und deren Bedeutung für das Entstehen einer einheitlichen deutschen Schriftsprache. Die Stiftung Lutherhaus rechnet zum 500. Reformationsjubiläum 2017 mit bis zu 100 000 Besuchern.

Lesung mit Friedrich Brandl

Neunburg vorm Wald. Zusammen mit dem Grafiker Jean Christophe Meillan veröffentlichte der Amberger Autor Friedrich Brandl seinen Gesteins-Zyklus mit den Gedichtbänden "schiefer", "granit" und "kalk". Die Ausstellung im Kunstquartier Unverdorben, (Im Berg 7, Neunburg vorn Wald) zeigt im Zusammenspiel Gedichte, Grafiken, Fotografien und Zeichnungen der Künstler, die sich dem Projekt schon seit einigen Jahren widmen. Zur Vernissage am Donnerstag, 20. August (20 Uhr), liest Brandl aus seinen Büchern. Musikalisch begleitet wird er von Jürgen Zach. Die Ausstellung dauert bis 13. September.

Deutscher führt künftig Uffizien

Rom.(dpa) Ein Deutscher führt künftig als erster ausländischer Direktor das Kunstmuseum Uffizien in Florenz. Das italienische Kulturministerium wählte den Kunsthistoriker Eike Schmidt zum neuen Leiter der renommierten Gemäldesammlung. Der 47-jährige Schmidt wurde in Freiburg geboren und arbeitete unter anderem als Kurator in der National Gallery of Art in Washington und im J. Paul Getty Museum in Los Angeles. Derzeit ist er am Minneapolis Institute of Arts. Schmidt wird der erste ausländische Leiter der Uffizien sein, in denen Meisterwerke wie Botticellis Geburt der Venus zu sehen sind. Er soll seine neue Arbeit im September aufnehmen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13792)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.