München.
Kulturnotizen Theater-Sanierung wird deutlich teurer

(dpa) Die Sanierung des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München wird deutlich teurer als geplant. 96 Millionen Euro sind inzwischen für das umfangreiche Bauprojekt veranschlagt, wie ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums als oberste Baubehörde sagte. Das sei im Haushaltsausschuss des Landtags beschlossen worden. Zuletzt war von 77 Millionen Euro die Rede gewesen. Nach Angaben des Innenministeriums wird inzwischen ein Eröffnungstermin Ende 2016 angepeilt.

Weniger Umsatz bei Kunstauktionen

Berlin.(dpa) Der Umsatz bei Kunstauktionen weltweit ist nach Angaben des Online-Dienstleisters Artnet in der ersten Hälfte dieses Jahres um sechs Prozent gesunken, in Deutschland sogar um zehn Prozent. Wie Artnet mitteilte, verzeichnete der chinesische Kunstmarkt mit einem Minus von 30 Prozent den stärksten Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2015 noch 125 Millionen US-Dollar (113 Millionen Euro) umgesetzt. Die Bundesrepublik ist damit weltweit der fünftstärkste Auktionsmarkt - nach den USA, Großbritannien, China und Frankreich. Das weltweite Umsatzvolumen in den ersten sechs Monaten des Jahres betrug 8,1 Milliarden US-Dollar.

Orgelkonzert in Basilika

Waldsassen. (nt/az) Am Sonntag, 2. August, findet in der Waldsassener Basilika um 17 Uhr ein Orgelkonzert mit Professor Günther Kaunzinger aus Würzburg statt. Zur Aufführung kommen unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach und Henri Mulet. Weitere Informationen gibt es bei Tourist-Info Waldsassen unter Telefon: 09632/88160.

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Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unterTelefon: 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0 sowie www.nt-ticket.de

30 Nationen in Bayreuth versammelt

Bayreuth.(dpa) Ob aus China, Turkmenistan, Thailand oder aus der Türkei: Aus der ganzen Welt kommen junge Künstler und angehende Kulturmanager in diesem Sommer erneut nach Bayreuth. 300 Teilnehmer aus 30 Nationen kann Intendantin Sissy Thammer zum 65. Festival junger Künstler begrüßen, das am 3. August beginnt. Thammer will der Frage nachgehen, was Kultur in Krisenzeiten bewirken kann. Das Festival habe sich der Förderung interkultureller Kompetenz verschrieben, sagte sie am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms: "Man muss Konflikte aushalten, sie aufnehmen, man muss Mut und Geduld haben für den Dialog - immer und immer wieder." Bis zum 27. August sind zahlreiche Konzerte, Symposien und Workshops geplant.
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