Naturschützer Jörg Berendes hält Vortrag in Grundschule
Ohne Angst vorm Wolf

Jorg Berendes zeigte den Drittklässlern unter anderem auch den Schädel eines Wolfes. Bild: wku
"Der Wolf wird demnächst auch bei uns aufschlagen", stellte Jörg Berendes vom Landesbund für Vogelschutz fest. Er hielt in der Grundschule Königstein in den beiden dritten Klassen einen Vortrag über den Wolf. Zunächst erinnerte er an die Gründer der Stadt Rom, Romulus und Remus, die von einem Wolf aufgezogen wurden. Leider würden die Wölfe oft als böse dargestellt, erklärte Berendes.

Die Tiere seien so groß wie Schäferhunde, haben gelbe Augen und eine weiße Schnauze. Sie kommen immer im Rudel vor. Das bedeutet mit neun bis zehn Mitgliedern einer Wolfsfamilie. Verständigen können sich die Wölfe durch Heulen. "Da sie ein sehr gutes Gehör haben, würden die Wölfe in Königstein hören, wenn ein Wolf in Hirschbach heult", erklärte Berendes den Kindern, die ihm aufmerksam zu hörten.

Er warnte, die Wölfe zu füttern: Wilde Tiere müssten auch immer wild bleiben und sich ihr Futter selbstständig suchen. Sie fressen Rehe, Gänse, Wildschweine, aber auch Früchte. Allgemein würden die Wölfe den Kontakt zum Menschen meiden. Darüber waren die Kinder froh, "denn sonst hätten wir Angst gehabt, dass uns im Wald ein Wolf begegnet", meinten sie erleichtert. Jörg Berendes hatte viel Anschauungmaterialien vom Wolf dabei, unter anderem auch ein Gebiss.
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