Neue Organisation unterstützt schwersterkrankte Patienten - Landfrauen und Monika Selch spenden
Starthilfe für "Stiftland-Sternenkinder"

Die Initiatoren der Aktion "Stiftland-Sternenkinder" durften sich jetzt über eine finanzielle Hilfe freuen. Die Landfrauen spendeten 500 Euro, Monika Selch für ihre Familie 400 Euro. Im Bild (von links) Kreisbäuerin Christa Söllner, Vertreterin Irmgard Zintl, Palliativschwester Beatrix Kempf, Ortsbäuerin Elfriede Stock, Monika Selch, BBV-Geschäftsführer Ulrich Härtl. Bild: jr
Eine schwere Zeit liegt hinter Monika Selch und ihren Angehörigen. Die Familie, die in Bobenwart bei Voitenthan lebt, hat heuer im Juni ihren erst zwölfjährigen Sohn Thomas verloren. Er starb an den Folgen einer Krebserkrankung. Betreut wurde der Bub von Beatrix Kempf, einer Palliativschwester für Kinder und Jugendliche.

Jetzt wurde eine neue Organisation gegründet, die die Betreuung dieser schwersterkrankten Kinder unterstützt. Die erste Spende kam von den Landfrauen des Kreisverbandes. Diese verkauften beim Bauernmarkt in Kemnath heuer im Mai Kaffee und Kuchen für einen guten Zweck.

Den Reinerlös dieser Verkaufsaktion in Höhe von 500 Euro spendeten sie jetzt der neuen Organisation "Stiftland-Sternenkinder". Landfrauen-Vorsitzende Christa Söllner, ihre Stellvertreterin Irmgard Zintl und Ortsbäuerin Elfriede Stock (Voitenthan) überreichten jetzt die Spende. Beatrix Kempf betonte bei der Spendenübergabe, dass es bislang noch keinen ambulanten Kinderhospizdienst im Landkreis gibt. Dieser solle jetzt aufgebaut werden. BBV-Geschäftsführer Ulrich Härtl sagte: "Wir wollen mit dieser Spende diese wertvolle Aktion unterstützen und Hilfe leisten." Für ihre Familie unterstützt Monika Selch die Einrichtung mit einer Spende in Höhe von 400 Euro. Gleichzeitig soll dies auch ein kleiner Dank für die wertvolle Arbeit durch Frau Kempf an ihrem Sohn sein.
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