Neuer Name und verändertes Programm für das Bayerische Fernsehen
Kulturnotizen Neuer Name für Bayerisches Fernsehen

"Nabucco" feierte am Freitagabend Premiere. Bild: dpa
München.(dpa) Der BR denkt darüber nach, das Bayerische Fernsehen in "BR Fernsehen" umzubenennen. "Der bisherige Name konnte sich beim Publikum nie wirklich durchsetzen", teilte der öffentlich-rechtliche Sender mit. Stattdessen seien Bezeichnungen wie "das Dritte", "das Bayerische" oder gar "Bayern 3" im Umlauf. Der neue Name solle für Klarheit und Orientierung sorgen. In den kommenden Monaten will der Bayerische Rundfunk darüber weiter beraten - ebenso wie über ein verändertes Programmschema. Frühestens ab Frühjahr 2016 sollen die Neuerungen in Kraft treten.

"Nabucco" auf der Freilichtbühne

Oberammergau.(dpa) Mehr als 200 Sänger und Statisten, 300 Kostüme sowie ein Chor aus Laien und Profis: Am Freitag feierte Giuseppe Verdis Oper "Nabucco" in der Regie von Christian Stückl Premiere im Passionstheater von Oberammergau. Es ist die erste Opernproduktion auf der riesigen Freilichtbühne, auf der alle zehn Jahre das weltberühmte Spiel vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu Christi aufgeführt wird.

Die musikalische Leitung hat der Lette Ainars Rubikis. Es spielt die Neue Philharmonie München. Die Wahl des Opernstoffes begründete Stückl mit der aktuellen Weltlage: "Wenn man in den Nahen Osten schaut oder die Zerstörungen durch die IS-Terrortruppen verfolgt, dann ist man ganz schnell bei ,Nabucco'." Seit 2005 wird das Theater auch für Aufführungen genutzt. In diesem Jahr inszeniert der neue Co-Leiter der Passionsspiele, Abdullah Kenan Karaca, die Tragödie "Romeo und Julia". Premiere ist am 16. Juli.
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