New York.
Kulturnotizen Auktionsrekord bei Twombly-Bild

(dpa) Der Verkauf eines Bildes von Cy Twombly zugunsten einer Synagoge könnte den Auktionsrekord für den Künstler brechen. Das Auktionshaus Sotheby's kündigte am Mittwoch an, dass im November ein "Untitled"-Bild des vor vier Jahren gestorbenen Amerikaners verkauft werde. Als Preis werde ein Betrag "jenseits der 60 Millionen Dollar" (53 Millionen Euro) erwartet. 30 Millionen davon will die Eigentümerin einer Synagoge in Los Angeles spenden. Auch ein Zentrum für soziale Gleichheit werde bedacht. Twombly stand zwar stets etwas im Schatten von Jasper Johns oder Roy Lichtenstein, war aber immer ein anerkannter Popart-Künstler. Die Preise für seine Bilder gingen dennoch selten über eine Million Dollar hinaus. Nach seinem Tod ging es rasant nach oben: 2011 wurden 15,2 Millionen für eines seiner Bilder bezahlt, 2012 17,4 Millionen und 2013 schließlich 21,7 Millionen.

Zemlinsky-Quartett spielt in Weiden

Weiden. Eine Spielweise "ebenso locker wie präzise", "in vollkommenem Gleichklang fein kommunizierend" attestierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung dem Zemlinsky-Quartett. Erfolgen bei verschiedenen internationalen Kammermusikwettbewerben folgten bald Konzerteinladungen aus ganz Europa, den USA und Asien. In Weiden spielt das Ensemble am Donnerstag, 17. September, um 20 Uhr in der Sparkasse (Sparkassenplatz 1) Werke von Max Reger, Leos Janácek und Bedrich Smetana. Tickets gibt es im Büro der Max-Reger-Tage, Telefon 0961/ oder /814123, und an der Abendkasse.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.maxregertage.de

Kubus präsentiert "Was Euch gehört"

Ursensollen. Das Kultur- und Begegnungszentrum Kubus lädt am Donnerstag, 24. September (19.30 Uhr), zum Schauspiel "Was Euch gehört" ein. Es wird die bewegende Geschichte der heute 81-jährigen Holocaust-Überlebenden Frieda Pressner und ihrem Sohn Emil gezeigt. Es geht ums Überleben und Gedenken, über die komplexen ukrainisch- jüdischen Beziehungen, über das Ringen um Erinnern und Vergeben können. Um 18.45 Uhr können Besucher mit dem Nobelpreisträger und Autor des Stücks, Roald Hoffmann, sowie Regisseur Jan Burdinski sprechen.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.kubus-buehne.de
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