New York.
Kulturnotizen Picasso soll 140 Millionen bringen

Tanz und Musik mit dem Big-Party-Orchester. Bild: hfz
(dpa) Ein Werk des spanischen Malers Pablo Picasso (1881-1973) könnte bei einer Auktion in New York bis zu 140 Millionen Dollar (etwa 128 Millionen Euro) einbringen. Das 1955 entstandene Gemälde "Les femmes d'Alger" solle am 11. Mai versteigert werden, teilte das Auktionshaus Christie's in New York mit. Es könnte am bisherigen Rekordpreis kratzen: Im November 2013 hatte Christie's das Triptychon "Three Studies of Lucian Freud" von Francis Bacon für 142 Millionen Dollar versteiger. "Les femmes d'Alger" war ursprünglich im Besitz des gestorbenen US-Sammlerehepaars Victor und Sally Ganz, die es 1956 direkt von Picassos Galerist Daniel Kahnweiler kauften.

Osterlämmer am Olympiaberg

München.(epd) Eine Herde aus 60 Holzschafen weidet ab Samstag an den Hängen des Münchner Olympiabergs. Das Projekt, bei dem die Skulpturen von Schafen und Lämmern an immer neuen Plätzen der Stadt aufgestellt werden sollen, sei eine Metapher für die wachsende Mobilität der Gesellschaft, erklärte der Münchner Künstler Walter Kuhn. Über neun Millionen Bundesbürger zögen jedes Jahr um.

Mit seiner Installation denke Kuhn auch an erzwungene Ortswechsel, denen ein immer größerer Teil der Weltbevölkerung durch Krieg, Terror und Naturkatastrophen ausgesetzt sei. Ein Besuch bei der vermeintlichen ländlichen Idylle inmitten der Großstadt lasse sich hervorragend mit einem Osterspaziergang verbinden, empfiehlt Kuhn.

"Ring" nebenbei zu anstrengend

München/Bayreuth.(dpa) Für den Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, Kirill Petrenko, ist der "Ring" bei den Bayreuther Festspielen neben seiner Arbeit in München zu anstrengend. "Es ist körperlich zu viel. Das sind 16 Stunden Musik", sagte der russische Dirigent. "Wäre es nur eine Oper gewesen in Bayreuth, hätte ich es vielleicht fünf Jahre gemacht."

Auch in München dirigiert Petrenko Richard Wagners Mammutwerk aus vier Opern - neben vielen weiteren Werken. "Am nächsten Morgen tun einfach alle Muskeln weh", sagte er über die stundenlangen Wagner-Opern. Nach den Festspielen brauche er drei bis vier Wochen Ruhe. Petrenko (Jahrgang 1972) will sich künftig stärker auf seine Arbeit in München konzentrieren. Der umstrittene Bayreuther "Ring des Nibelungen" muss ab 2016 ohne Petrenko auskommen.
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