New York.
Kulturnotizen Von Snowdeninspiriert

(dpa) Der nächste Agentenfilm der "Bourne"-Serie wird vom Enthüller Edward Snowden und der europäischen Schuldenkrise inspiriert sein. "Ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass es ein Bourne in einem von Schulden geschüttelten Europa und in einer Nach-Snowden-Welt sein wird", sagte Hollywood-Star Matt Damon (44) in einem Interview für "Buzzfeed".

Damon spielt nach 2002, 2004 und 2007 zum vierten Mal den von Robert Ludlum erfundenen Geheimagenten Jason Bourne. Der Film kommt im nächsten Sommer in die Kinos.

Damon sagte, er habe acht Jahre auf den nächsten Bourne-Film gewartet, weil sich die Welt noch nicht genug geändert habe für eine neue Geschichte. Die alten Filme ("Die Bourne Identität", "Die Bourne Verschwörung" und "Das Bourne Ultimatum") seien noch in der Ära von Präsident George W. Bush verankert gewesen, jetzt gebe es genug zu erzählen: "Da sind all diese Punkte wie Spionage und Bürgerrechte und der Kern der Demokratie." Der Film soll "Bourne 5" heißen.

Es ist nicht leicht als Promi-Tochter

Berlin.(dpa) US-Schauspielerin Mamie Gummer (32), älteste Tochter von Meryl Streep (66), hat es zu schaffen gemacht, eine prominente Mutter zu haben. "Leider war es mit der Anonymität von Anfang an sehr schwierig für mich", sagte Gummer in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Als ihre Tochter stand ich immer unter Druck. Es hat mich eingeschränkt."

Vor Jahren in New York zum Beispiel habe sie sich "unerkannt" für eine Rolle in einer Seifenoper bewerben wollen. Der Produzent aber habe eins und eins zusammengezählt "und lachte mich in seinem Büro aus, weil ich so naiv war".

Jetzt aber haben Mutter und Tochter mit "Ricki - Wie Familie so ist" einen gemeinsamen Film gedreht, der an diesem Donnerstag in den deutschen Kinos startet. "Es ist unser Versuch zu zeigen: Das ist die Realität, wir sind Mutter und Tochter. Lass es uns einfach genießen. Ehrlich gesagt, hat es mich krank gemacht, ständig um die Tatsache herumzureden. Und ich hatte auch keine Lust mehr, mich dafür zu entschuldigen."

Carell kommt für Willis

Los Angeles.(dpa) Nach dem Absprung von Action-Star Bruce Willis (60) vom nächsten Woody-Allen-Film steht ein Comedy-Star als Nachfolger bereit. Wie das Filmportal "Deadline.com" am Freitag berichtete, wird Steve Carell (53, "Jungfrau (40), männlich, sucht") in dem noch titellosen Streifen mitspielen.

Die Dreharbeiten in Los Angeles und New York sind bereits angelaufen. Willis hatte die Rolle nach Angaben seines Sprechers wegen Terminkonflikten absagen müssen. Er steckt in den Vorbereitungen für sein Broadway-Debüt in der Adaption des Stephen-King-Romans "Misery".

Regisseur Woody Allen (79) holt auch Parker Posey, Kristen Stewart, Blake Lively und Jesse Eisenberg vor die Kamera. Über den Inhalt ist noch nichts bekannt.
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