New York/Flossenbürg.
Kulturnotizen Von New York nach Flossenbürg

Taylor Swift. Bild: dpa
(KNA) Die oberbayerische Nachkriegsausstellung "Zurück ins Leben/Live After Survival" ist zum Jahresbeginn für mehrere Wochen bei den Vereinten Nationen in New York zu sehen. Anlass ist der internationale Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, wie der Heimatverein Indersdorf mitteilt. Die Schau wird vom 7. Januar bis 10. Februar in der Besucher-Lobby des UN-Hauptquartiers gezeigt. Sie erinnert an ein 1945 errichtetes Zentrum für von den Nationalsozialisten verfolgte Kinder. Ein Team von Freiwilligen der UN half damals im ehemaligen Kloster Indersdorf unbegleiteten Kindern und Jugendlichen - darunter KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Juden aus Osteuropa - auf ihren ersten Schritten zurück ins Leben. Die als internationale Wanderausstellung konzipierte Schau wurde im Frühjahr erstmals bei einem Treffen mit Überlebenden in Markt Indersdorf gezeigt. In den USA soll eine Kopie der Ausstellung angefertigt werden, um dort zu bleiben. Das Original wird anschließend ab März in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg gezeigt, die ebenso zu den Kooperationspartnern zählt wie die deutsche Vertretung bei den Vereinten Nationen.

Taylor Swift für Grammys nominiert

Los Angeles.(dpa) Taylor Swift ist die große Favoritin für die nächsten Grammys. Die Sängerin, die am Sonntag 26 wird, ist in drei Hauptkategorien der wichtigsten Musikpreise der Welt nominiert. Swift kann sowohl den Preis für den Song des Jahres als auch für das Album des Jahres und die Aufnahme des Jahres gewinnen. Ed Sheeran ist immerhin bei Song und Aufnahme des Jahres dabei. Für die Grammys 2015 im vergangenen Februar hatte es gleich drei Favoriten gegeben: Beyoncé, Pharrell Williams und Sam Smith waren jeweils sechs Mal nominiert, Gewinner des Abends war dann Smith. Der Brite, damals gerade 22, holte vier Preise. Den Grammy gibt es in mehr als 80 Kategorien, bei der klassischen Musik sind zuweilen auch Deutsche dabei.

Erstes Zentrum für verfolgte Künste

Solingen.(KNA) Bundestagspräsident Norbert Lammert eröffnet in Solingen Europas erstes "Zentrum für verfolgte Künste". In der Einrichtung soll mit einer großen Dauerausstellung und wechselnden Präsentationen an Künstler erinnert werden, die durch ihr Werk Verfolgung und Verbot ausgesetzt waren. Dabei stehen Bildende Kunst, Literatur und Musik verschiedener Epochen und Nationalitäten im Blickpunkt. Getragen wird das Zentrum vom Landschaftsverband Rheinland und der Stadt Solingen. Ab Mittwoch ist das Zentrum für das Publikum geöffnet.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.