Nürnberg.
Kulturnotizen Uhrenstreit im Nationalmuseum

(KNA) Mit dem Henlein-Uhrenstreit setzt sich das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg vom 4. Dezember bis 12. April 2015 auseinander. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage, ob die dosenförmige Sackuhr mit der Signatur des Nürnberger Feinmechanikers Peter Henlein tatsächlich die "älteste Taschenuhr der Welt" ist, mit der man seit 1510 erstmals die Zeit überall mit hinnehmen konnte. Mit deren Echtheit befasste sich ein Forschungsprojekt fast zwei Jahre lang. Das Museum selbst erwarb das Stück 1897 im Kunsthandel.

In der Schau werden die sieben ältesten erhaltenen Taschenuhren zusammengebracht, heißt es in der Ankündigung. Erläutert werden die technischen Kniffe, mittels derer Henlein und seine Zeitgenossen die Uhrentechnik epochal verbesserten. Weiter soll vor Augen geführt werden, dass schon vor 500 Jahren das Statussymbol Uhr weit mehr als ein Alltagsgerät gewesen ist. Eröffnet werden auch außergewöhnliche Blicke in das Innenleben historischer Uhrwerke.

Alfred Mittermeier bei der Futura

Windischeschenbach. (prh) Wir leben in Zeiten, in denen die Luft dünn, das Geld knapp und der Depp allgegenwärtig ist. Flucht ist nicht möglich, da es keine Grenzen mehr gibt. Europa ist offen, die Welt ein digitaler Wurstkessel. Und wo bleibt da das Hirn? Für eine handvoll davon ging man früher zum Metzger und aß sich schlau. Nun stellt sich die Frage: Essen wir zu wenig Hirnwurst? Darüber macht sich der Kabarettist Herbert Mittermeier am Samstag, 8. November, 20.30 Uhr, auf der Futura-Bühne in seinem Programm "Extrawurst ist aus!" Gedanken. Dreh- und Angelpunkt seines aktuellen Programms ist die Frage: Was ist gerecht? Der ältere Bruder von Michael Mittermeier zählt noch zur Kategorie Geheimtipp. Karten gibt es an der Abendkasse.
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