Outfit für den Mann:
Anleitung zum Rockabilly-Stil

"Früher haben nicht nur Frauen ihre Frisur rausgeputzt, sondern auch die Männer", erzählt Matthias Schieder mit seiner übergroßen Tolle. Seine Haare bearbeitet er am liebsten original mit Haarpomade. "Dann kämmen und kämmen, bis es sitzt." Das könne bei ihm manchmal bis zu einer Stunde dauern. "Und natürlich braucht man den richtigen Friseur." Dafür hat Veranstalter Michael Hartinger beim "Rockabilly Fire" gesorgt. Das Friseurteam "Ninas Hair-Lounge" aus Sulzbach-Rosenberg und für die Männer "Klaus Barbershop" aus Amberg zaubern vor Ort Frisuren aus den 1950ern.

Beim Outfit für den Mann empfiehlt Schieder Cowboystiefel oder Chucks mit umgekrempelter Blue Jeans. Flanellhemden und Unterhemden gingen auch. Und Hosenträger. "Aber bitte keinen Gürtel dazu, das hab' ich auch schon gesehen." Für das Party-Outfit eignen sich auch Boogie-Shoes und Stoffhose mit Hemd. "Wie die Blues Brothers", kommentiert der Experte.

Outfit für die Frau: Petticoat wäre natürlich ideal, meint Schieder. Wer so etwas nicht im Schrank hängen hat, kann auch zur Hose greifen. Er empfiehlt eine enge umgekrempelte Jeanshose. Oder Lederhose und Lederjacke wie Olivia Newton-John in Grease. "Und Ballerinas, damit man ordentlich tanzen kann."

Absolutes Muss sei seiner Meinung nach Haarschmuck wie Blume, Schleife oder Haarband. Für die Accessoires gibt es verschiedene Verkaufsstände auf dem Rockabilly-Fire. "Auch alte Hornbrillen haben was", meint Schieder. (blu)
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