Porträt: Jacques Audiard

Jacques Audiard zählt in Frankreich mit seinen düsteren und realistischen Dramen zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Films. Bereits 2009 wurde er in Cannes mit "Ein Prophet" gefeiert. Für den Gefängnisfilm über einen Waisenjungen maghrebinischen Ursprungs, der zu einem Kriminellen wird, erhielt er den Großen Preis der Jury.

Drei Jahre später ging er mit "Der Geschmack von Rost und Knochen" mit Marion Cotillard in der Hauptrolle erneut ins Rennen um eine Goldene Palme. Das Drama, das von der Begegnung eines heimatlosen Boxers und einer behinderten Schwertwal-Trainerin handelt, erhielt 2013 den César.

Audiard, 1952 in Paris als Sohn des bekannten Drehbuchautors und Regisseurs Michel Audiard geboren, studierte zunächst Literatur und Philosophie. Er arbeitete als Assistent unter anderem mit Roman Polanski in "Der Mieter". Auch sein Filmdebüt im Jahr 1994 feierte Audiard mit einem Thriller: "Wenn Männer fallen". (dpa)
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