Programm der Rother Bluestage von 2. bis 11. April
Bühne für Altmeister und junge Talente

Mit "Mellow Yellow" nach "Atlantis": Der legendäre Singer-Songwriter Donovan dürfte zu den Höhepunkten des Festivals zählen. Bild: dpa

Blues ist beständig - die Rother Bluestage sind es auch. Schon ein Vierteljahrhundert widmet sich das kleine große Festival im mittelfränkischen Roth nahe Nürnberg dem zeitlosen Genre und vielen seiner unterschiedlichen Spielarten.

Von Joachim Gebhardt

Roth. Live lässt sich auch im Jubiläumsjahr bei den 25. Rother Bluestagen von 2. bis 11. April zehn Tage lang der Blues mit seinen vielen Spielarten erleben. Zum Festival, von der Kulturfabrik in Roth veranstaltet, bespielen 20 Bands fünf Bühnen. Die Musiker kommen schwerpunktmäßig aus den USA, Großbritannien, Deutschland, aber auch aus Dänemark, den Niederlanden, erstmals auch aus Mali.

Die Bandbreite reicht von unangepassten Altmeistern wie The Pretty Things (8. April) über Supergroups wie Royal Southern Brotherhood um Cyril Neville (9.4.) bis zu Musiklegenden wie Donovan (11.4.); von Bluesrockern mit New-Blues-Material wie dem Henrik-Freischlader-Trio (2.4.), Stephen Dale Petit (8.4.), Ben Poole (2.4.) über Musiker mit Rock-, Soul- und Rhythm & Blues-Einflüssen, die bereits einiges vorgelegt haben wie Samantha Fish (9.4.), King King (6.4.), Andreas Kümmert (7.4.), Mike Andersen (6.4.) bis hin zu Bassekou Kouyaté (5.4.) mit Urblues aus Mali und der vom Jazz geprägten (10.4.), die alle auf der Hauptbühne in der Kulturfabrik zu sehen sein werden.

Auf den Clubbühnen stehen mit Dani Wilde (5.4.) oder The Wake Woods (3.4.) zwei junge Talente, die Stimme und Stahlseile gleichermaßen gut klingen lassen können und die umrahmt werden von beständigen Bluesern wie Neal Black (7.4.), Zakiya Hooker (8.4.), Mariella Tirotto & The Blues Federation (9.4.) und Chris Kramer (2. und 3.4.), der nicht nur die kleine Eröffnung spielt, sondern auch ein Konzert für Kinder gibt - ein Novum bei den Bluestagen. Ebenfalls dabei John Lee Hookers Tochter Zakiya Hooker feat. Chris James (8.4.) . Zum ersten Mal sind zwei Filme im Programm. Der eine mit Lokalbezug: "Bratwurst City Blues" von den Nürnberger Kulturjournalisten Steffen Radlmaier und Stefan Gnad geht der Frage nach, wieviel Blues in Franken steckt und läuft vor dem Konzert der NC Brown Bluesband (3.4.) in der Kulturfabrik. Der andere, "Janis - Little Girl Blue" von Amy J. Berg, ist eine internationale Produktion, die gerade überall in den Kinos angelaufen und die währendes des Festivals im Rother Bavaria Kino zu sehen ist.

Etwas für Ohren und Gaumen ist der traditionelle Bluesbrunch am 10.April, zu dem die Jimmy-Reiter-Band den Groove in den AWO-Saal "Auf Draht!" bringen wird.

Karten für den Bluesbrunch gibt es nur in der Kulturfabrik, für den Film "Janis" nur im Kino.

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Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unter Telefon: 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0

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Weitere Informationen:

www. bluestage.de
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