Raab nicht mehr im TV

Mal saust er auf einer Art Bratpfanne eine Eisbahn hinunter. Mal springt er von einem riesigen Turm platschend ins Wasser. Ein anderes Mal ließ er sich sogar von einer Boxerin im Ring verdreschen. Solche verrückten Dinge kennt man von Fernseh-Moderator Stefan Raab.

Bald wird man Stefan Raab wohl nicht mehr bei solchen Sachen beobachten können. Denn der Moderator hat angekündigt: Ich mache Schluss mit meiner Fernsehkarriere. Viele Leute finden das schade. Denn Stefan Raab ist ziemlich beliebt beim Publikum. Seine Sendungen schauen sich sehr viele Leute an.

Viele Talente

Was ist eigentlich das Besondere an Stefan Raab? "Er ist sehr neugierig, probiert extrem viele Dinge aus und überrascht die Zuschauer", erklärt Experte Jo Groebel. Mal spielt Stefan Raab mit anderen Prominenten zum Beispiel mit einer riesigen Kugel Fußball mithilfe eines Autos. Oder er macht bei einem großen Gesangswettbewerb mit.

Joan Bleicher, eine andere Expertin, meint: Besonders an Stefan Raab sei auch, dass er sich in seinen Sendungen auch mal selbst absichtlich lächerlich macht.

Mit dem Fernsehen hatte Stefan Raab aber nicht immer zu tun: Er hat mal eine Lehre als Metzger gemacht. Doch das Show-Geschäft reizte ihn mehr. Schon als Kind brachte er sich Instrumente selbst bei. Schließlich wurde das Fernsehen auf ihn aufmerksam. Bald wurde er berühmt. "Hinter seinem Erfolg steckt natürlich auch sehr viel Fleiß und Ehrgeiz", sagt Jo Groebel.

Verrät nicht alles

Manche finden Stefan Raab auch nicht so toll. Sie sagen: Er veräppelt Leute schon mal ziemlich fies.

Anders als andere Prominente erzählt Stefan Raab übrigens sehr wenig von sich und seiner Familie. Joan Bleicher glaubt, dass ihn das wohl auch besonders erfolgreich macht. "So kann er bestimmen, wie die Leute ihn sehen." (dpa)
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