Regensburg.
Kulturnotizen Fotoausstellung zum jüdischen Leben

(epd) Eine neue Fotoausstellung im Haus der evangelischen Kirche (Alumneum) in Regensburg will Einblicke in das jüdische Leben der Stadt geben. Rund 30 Bilder des Fotografen Uwe Moosburger sollen den jüdischen Alltag sichtbar machen. Mit der Bilderpräsentation solle insbesondere auf die geplante neue Synagoge aufmerksam gemacht werden. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen.

Die Ausstellung "Jüdisches Leben in Regensburg" ist bis zum 30. November im Alumneum, Haus der evangelischen Kirche, 1. Etage im Melanchtonsaal, zu sehen. Nächste Station ist vom 3. Dezember an die Kunsthalle der Universität.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.jg-regensburg.de

KUF bringt "Die Sünde" zum Tanzen

Weiden. Eine Veranstaltung jagt die nächste im heimeligen Pop-Up Schuppen "Die Sünde", präsentiert vom Sündikat aus Weiden. Als nächstes wird das Motto "Tanzen" ausgeben. KUF aus Tübingen/Mannheim/Berlin sind ein Trio, das ihre Zuhörer sowohl mit wunderbaren Sound-Teppichen einpacken können oder wahlweise einfach zum menschlichen Mixtape ihres Vertrauens werden. Dazu benutzen die drei Musiker keine CD-Spieler, keine Plattenspieler, sondern einfach die leibhaftigen Instrumente Schlagzeug, Kontrabass und Piano. Ein Abend zum Staunen, ein Abend zum Zuhören und ein Abend, um mit entspannten Schritten das Wochenende einzuläuten. Einlass ist ab 20 Uhr, Beginn um 20.30 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse.

Albrecht Dürer als Emoji-Erfinder

Nürnberg. (gük) Wer kennt sie nicht, die kleinen witzigen Icons, vom Lachgesicht über Blumen bis zum Kussmund. Wer mit Email, SMS oder WhatsApp kommuniziert, verziert seine Nachrichten gerne mit den witzigen Schriftzeichen. Bisher galt der Japaner Shigetaka Kurita als Erfinder der so genannten Emoji. Horst H. Figge, Professor für Psychologie, behauptet nun in einem Aufsatz, dass die Bilder bereits vor gut 500 Jahren "in" waren.

Als Beweis legt er einen Brief vor, den Albrecht Dürer 1506 aus Venedig an Willibald Pirckheimer geschrieben hat. Neben den handschriftlichen Zeilen malte der Künstler ein Gesicht mit Korkenzieherhaaren, Glupschaugen und Grinsmund. Auf wen die Skizze anspielt, ist unklar, doch Frigge ist sicher, dass sie "als Witz gedacht war".
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