Regensburg/München.
Kulturnotizen Kirchenmusikpreis für Domspatzen

(epd) Die Regensburger Domspatzen erhalten in diesem Jahr den Hauptpreis der Stiftung Bücher-Dieckmeyer zur Pflege der Kirchenmusik in Bayern. Die diesmal mit 4 000 Euro dotierte Auszeichnung wird beim Halbjahreskonzert des Knabenchores am Mittwoch (11. Februar) in Regensburg verliehen, wie eine Sprecherin der Stiftung mit Sitz in München am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte. Die Regensburger Domspatzen gehören zu den berühmtesten und ältesten Knabenchören weltweit.

Spende an Tucholsky-Museum

Leipzig/Rheinsberg.(dpa) Das Kurt Tucholsky Literaturmuseum profitiert vom skurrilen "Wanderhuren-Streit" zwischen den Verlagen Voland & Quist und Droemer Knaur. Voland & Quist kündigte am Montag an, 12 500 Euro an das Museum im brandenburgischen Rheinsberg zu spenden. Das Geld ist der Reinerlös einer Crowdfunding-Kampagne, die der Leipziger Verlag zur Finanzierung eines Rechtsstreits mit Droemer Knaur gestartet hatte. Der Verlag Droemer Knaur war juristisch gegen das satirische Büchlein "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure" des Leipziger Autors Julius Fischer vorgegangen.

"San2 & His Soul Patrol" am Schafferhof

Neuhaus. "San2" ist nicht nur der Sänger mit einer eingängigen, variantenreichen Stimme und der Mann für die unverzichtbare Blues-Harp, sondern auch der geborene Frontmann und ein ausgesprochen geschickter Unterhalter, der ständig in Bewegung ist und das Publikum frontal anpackt. "San2 & His Soul Patrol" geben gehaltvolle Kostproben aus ihrer neuen CD, wildern in Klassikern von Elvis Presley und Michael Jackson und kommen wieder auf eigene Arrangements zurück. Zu hören ist die Formation am Samstag, 14. Februar (20.30 Uhr) am Schafferhof. Karten unter Telefon 09681/917160 und an der Abendkasse.

Gericht kündigt "Baal"-Erklärung an

München/Berlin.(dpa) Im Rechtsstreit um die Inszenierung des Bertolt-Brecht-Stückes "Baal" am Münchner Residenztheater wird es voraussichtlich bis Mitte der Woche eine Erklärung des Gerichts geben. Das sagte eine Justizsprecherin am Montag. Der Berliner Suhrkamp Verlag will die Aufführung der Inszenierung von Regisseur Frank Castorf verbieten lassen und hat darum einen Antrag auf einstweilige Verfügung beim Landgericht München eingereicht. Die Begründung des Berliner Verlages, der als Vertreter der Brecht-Erben auftritt: Bei Castorfs Interpretation handle es sich "um eine nicht-autorisierte Bearbeitung des Stückes von Bertolt Brecht".
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