Schuberts und Beethovens Wirkungskreis

Die Musikszene in Wien zwischen 1810 und 1828 war geprägt von adeligen Familien, die als "Sponsoren" von Komponisten und Interpreten auftraten. Diese mussten sich gemäß den Vorstellungen des Kanzlers Metternich verhalten. Beethoven widmete ein Werk etwa dem Erzherzog Rudolf und erreichte durch diesen "Gönner" ein viel größeres Publikum. Außerdem übernahm dieser die Kosten der Veröffentlichung seiner Werke. Schubert verkehrte in aufstrebenden bürgerlichen Kreisen, die Metternich eher kritisch beäugten. Dort gab es solche finanziellen Helfer nicht. Sein Publikum und Bekanntheitsgrad blieben deshalb überschaubar. Beiden Künstlern gemeinsam war die Idee, bei vorgeschriebenen Wegen der Komposition, ihren Hörern neue klangliche Ideen zu vermitteln. Im neuen "romantischen Geist" komponierten Schubert und der "späte" Beethoven.
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