Schwarzenbach an der Saale.
Kulturnotizen Deutschlands erstes Comic-Museum

(dpa) Donald Duck, Entenhausen und die deutsche Übersetzerin des Kult-Comics stehen im Mittelpunkt des ersten Deutschen Comic-Museums, das am Samstag (1. August) eröffnet werden soll. Das Museum ist aber nicht etwa in München, Berlin oder Hamburg, sondern im oberfränkischen Schwarzenbach an der Saale zu finden. Dort lebte Erika Fuchs, die erste Chefredakteurin der deutschen Micky-Maus-Hefte, und fand Inspiration für ihre witzigen und tiefgründigen Übersetzungen. Nun hat Schwarzenbach ihr und der Welt um Donald Duck ein eigenes Museum gewidmet.

Das "Museum für Comic und Sprachkunst" beleuchtet auf etwa 600 Quadratmetern und in sieben Räumen Arbeit und Leben von Fuchs, geht auf die Geschichte der Comics ein und lässt berühmte Zeichner wie Carl Barks zu Wort kommen. Ein Höhepunkt dürfte das 130 Quadratmeter große, begehbare Entenhausen inklusive Talerbad in Dagobert Ducks Geldspeicher sein. Der Bau des Erika-Fuchs-Hauses hat rund fünf Millionen Euro gekostet. Fast 90 Prozent davon förderten Bund, Land, Unternehmen, Stiftungen und Donald-Duck-Fans.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.erika-fuchs.de
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