Straubing.
Kulturnotizen "Anfänge Bayerns" verlängert

(epd) Die Sonderausstellung "Baiuwarische Gräberfelder in Straubing - Aus den Anfängen Bayerns" im Gäubodenmuseum stößt bei Besuchern auf großes Interesse. An einigen Tagen kämen 200 bis 300 Gäste, zeigte sich Museumsleiter Günther Moosbauer am Donnerstag zufrieden mit der bisherigen Resonanz. Er kündigte an, die Dauer der Schau um zwei Wochen bis zum 18. Oktober zu verlängern. Das Gäubodenmuseum beherbergt in seinen Depots laut Moosbauer zahlreiche Funde aus mehr als 2 000 frühmittelalterlichen Gräbern, darunter sind auch Beigaben aus prächtig ausgestatteten Adelsgräbern. Diese Funde seien teilweise erstmals öffentlich zu sehen, wie etwa Stücke aus dem Gräberfeld von Straßkirchen im Landkreis Straubing-Bogen.

Schmidbauer-Kälberer auf Abschiedstour

Nabburg. Ab Juli 2016 werden Werner Schmidbauer und Martin Kälberer ihre Zusammenarbeit als Duo beenden. Unter dem Motto "Wo bleibt die Musik?" sind die beiden nun auf ihrer Abschiedstournee unterwegs. Das Album, das beide mit dabei haben, ist aber nicht nur eine "Ode an die Musik": Kritisch betrachten die beiden Künstler auch das Verschwinden der Musik auf den Straßen. Und so entstand ein bayerisches Weltmusik-Album - und gleichzeitig das bisher persönlichste Album Werner Schmidbauers. Zu hören ist das Duo am 26. November (20 Uhr) in der Krötensee-Mittelschule in Sulzbach-Rosenberg und am 28. November (20 Uhr) in der Nabburger Nordgauhalle.

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Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unterTelefon: 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0

Gedenkstätte bietet Nacht-Besichtigung

Danzig.(dpa) Nachts kann ein Museum ganz anders wirken - das gilt erst recht für Orte wie das ehemalige deutsche Konzentrationslager Stutthof bei Danzig (Gdansk). An Freitag, 31. Juli, lädt die Gedenkstätte bis Mitternacht zum Besuch ein. Seit 2009 gibt es einmal im Jahr diese Möglichkeit. Zur "Nacht im Museum" kamen in den Vorjahren den Angaben zufolge bis zu 1700 Besucher. Während der nächtlichen Besichtigung führt ein Chor unter anderem Lieder eines ehemaligen Stutthof-Häftlings auf.

Das Konzentrationslager Stutthof wurde nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 zunächst als Lager für Zivilgefangene eingerichtet und vom Oktober 1941 an der Gestapo unterstellt. Schätzungen zufolge wurden in dem Lager mindestens 65 000 Menschen ermordet oder starben an den Folgen von Misshandlungen, Hunger und Krankheiten.
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