Top-Model Barbara Meier freut sich über die stillen Tage
Zu Besuch beim Christkindl

Barbara Meier an einem der schönsten Plätze Ambergs: dem elektrischen Jesulein in der Mariahilfbergkirche. Der Gottesdienst gehört für das 28-jährige Top-Model an Weihnachten unbedingt dazu. Bild: Hartl
Amberg. (upl) Immer, wenn Barbara Meier die Mariahilfbergkirche betritt, dann staunt sie. Über den Stuck an der Decke, über den Schmuck am Hochaltar, aber vor allem über die Stille, die in dem Gotteshaus herrscht. "Das ist schon ein Kontrastprogramm", flüstert sie und genießt. Die 28-Jährige hat den Alltag in New York hinter sich gelassen und es sich wieder in Raigering gemütlich gemacht. Bei ihrer Familie, mit der sie die Festtage verbringt.

Christmette ist Pflicht

Wenn Barbara Meier daheim ist, gehört ein Ausflug zur Wallfahrtskirche hoch über der Stadt dazu. "Weihnachten ohne Kirche, das kann ich mir nicht vorstellen", sagt die Gewinnerin der TV-Show Germany's Next Topmodel 2007. Für Werbeaufträge, Fotoshootings und Schauspielunterricht hielt sie sich wochenlang in den USA auf. "Es ist schade, dass es da an Weihnachten hauptsächlich ums Schenken geht", sagt sie. Für Heiligabend hat sie sich fest vorgenommen, die Christmette zu besuchen, "entweder in St. Martin oder in Raigering. Mal sehen." Mit dem elektrischen Christkindl in der Bergkirche hat sie bereits Bekanntschaft gemacht. So wie die Kinder, die hier regelmäßig Schlange stehen, um der Figur zuzuschauen, wie sie aus dem Portal herausfährt, erhält auch Barbara Meier den mechanischen Segen des kleinen Jesuleins. "In Bayern ist die Advents- und Weihnachtszeit halt am schönsten", bekennt sie. "Wo und wann sonst sollte ich mal runterkommen, wenn nicht jetzt und hier."

Kind geblieben

Zur Vorweihnachtszeit gehört bei den Meiers auch immer noch der Adventskalender. "Meine Mama gibt sich da sehr viel Mühe. Sie lässt sich jedes Jahr was Neues einfallen." Morgens noch vor dem Frühstück das Türchen aufzumachen - davon kann sie trotz Model-Karriere, Promi-Partys und Filmpremieren nicht lassen. "Da bin ich einfach Kind geblieben." Mittlerweile ist auch das große Türchen für den Heiligen Abend geöffnet - und natürlich ausgeräumt. Kind bleiben, das durfte Barbara Meier auch beim Dreh des ARD-Märchens "Siebenschön". Im Mai und Juni stand sie vor der Kamera, um die "intrigante Magd Trine" zu mimen. Als Kulissen dienten unter anderem das Schloss Fasanerie in Fulda, die Ronneburg (Main-Kinzig-Kreis), das Freilandmuseum Fladungen und die ehemalige Benediktinerabtei Seligenstadt. "Ich bin sehr zufrieden mit der Rolle der Anti-Prinzessin", sagt Meier. In dem TV-Film spielt sie eine Widersacherin der Protagonistin, musste möglichst fies und schadenfroh rüberkommen. "Das war mal ganz was anderes und hat wirklich Spaß gemacht."

Bei den Dreharbeiten sei sie in eine andere Welt eingetaucht. "Manchmal in den Pausen stellte ich mir vor, das wäre alles echt: Die Burg, der Prinz, die Kinder mit den kleinen Häubchen. Das war schon ein besonderes Erlebnis." Es wird nicht der letzte Fernsehauftritt der jungen Frau aus Raigering gewesen sein.
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