Tradition des Federnschleißens in Iglersreuth nicht vergessen
Gespräche beim Federnschleißen

Fast wie in vergangenen Tagen: Beim "Federnschleißen" gibt es neben der anstrengenden Tätigkeit auch Zeit für interessante Gespräche. Bild: Siegfried Walter
Das "Federnschleißen" gehörte in den vergangenen Tagen zum Alltag auf den Bauernhöfen. Das lebenden Gänsen die Federn gerupft werden, ist heute nicht mehr vorstellbar und machbar. Doch ist die alte Weise der Daunenherstellung nicht vergessen.

Deshalb haben die Gänse der Familie Gleißner am alten Bahnhof in Iglersreuth natürlich "im Nachhinein" das Material geliefert. Die Gänsefedern wurden nach der Schlachtung der Tiere gerupft. Nach ausreichender Trocknung und bei guter Durchlüftung muss das grobe Federnmaterial verfeinert werden. Und um Daunen zu gewinnen, müssen die Federn "geschlissen" werden.

Hierzu wurden die befreundeten Frauen eingeladen um bei reger Unterhaltung einen gemütlichen Abend zu verbringen um das flauschige Material zu gewinnen. Natürlich gab es zum Abschluss eine deftige Brotzeit.
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