Trauer um Pfarrer i. R. Josef Unsicker - Die Menschen zum Lachen gebracht
Ein fähiger Lehrmeister

Wernberg-Köblitz. (cv) Als Festprediger hielt er gerne die Verbindung zu seinem Heimatort Wernberg-Köblitz aufrecht. Hier heißt es nun Abschied nehmen von Pfarrer Josef Unsicker, der am Dienstag im Alter von 82 Jahren verstarb.

"Pfarrer Unsicker war vielen Priesteramtskandidaten und Kaplänen ein guter Lehrmeister", betont der Wernberg-Köblitzer Pfarrer Markus Ertl. Als Diakon habe er von dem verstorbenen Geistlichen in Wiesau "ein gutes Rüstzeug" erhalten.

Pfarrer Josef Unsicker, der die Menschen mit seiner humorvollen Art begeistern konnte, wurde am 6. Juli 1932 in Wernberg geboren und am 29. Juni 1958 im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle trat Unsicker in Selb an. Danach war er von 1960 bis 1963 Präfekt im Studienseminar in Weiden. Ab August 1963 wirkte der engagierte Priester bis 1977 als Pfarrer in Neuhaus bei Windischeschenbach. In Pfaffenreuth baute er sich für seinen Ruhestand ein Haus. Weitere Stationen seines Wirkens waren von 1977 bis 1988 Vilsbiburg und von 1988 bis 2002 Wiesau. Seinen Ruhestand verbrachte Unsicker in Pfaffenreuth bei Neuhaus und später im Altenheim in Neustadt an der Waldnaab.

An all seinen Wirkungsorten war Pfarrer Unsicker eine geschätzte Persönlichkeit: Er kümmerte sich um kranke und alte Menschen, brachte die Menschen zum Lachen, unterstützte die Jugend und hatte für Probleme ein offenes Ohr.

Der Verstorbene wird heute, 5. Juni, im Priestergrab auf dem Wernberger Friedhof beigesetzt. Das Requiem in der Pfarrkirche St. Anna beginnt um 14.30 Uhr.
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