Tribute für Ex-Beatle
Ein Fest für George

Goerge Harrison zählt zu den einflussreichsten Rock-Komponisten und -Musiker des 20. Jahrhundert. Allein sein Song "Something" wurde von über 100 Künstlern gecovert. Bild: Apple/EMI
 

"Ich habe mir immer ein kleines Clubkonzert mit Künstlern aus meiner Generation vorgestellt, die zu den bedeutendsten Tracks seiner Karriere jammen", dachte sich Dhani Harrison und organisierte das "George Fest".

"So ging ich wieder einmal auf die Bühne, mit einem ganz neuen, freudigen Gefühl, unterstützt von einigen meiner am meisten geschätzten Kollegen und feierte den Sound der Musik, die mir schon immer am vertrautesten war ... Ich hoffe, die Zuschauer genießen diese Songs genauso, wie ich es tue. Diese Interpretationen der Lieder meines Vaters sind die besten, die ich mir je hätte vorstellen können", erzählt George Harrisons Sohn.

Aufgenommen und gefilmt wurde das Konzert "George Fest: A Night To Celebrate The Music Of George Harrison" (Hot Records/BMG) am 28. September 2014 im Fonda Theater in Los Angeles. Das Line-Up besteht aus Brian Wilson, Norah Jones, Brandon Flowers von The Killers, Conan O Brien, The Flaming Lips, Ben Harper, Britt Daniel von Spoon, Ann Wilson von Heart, Dhani Harrison, "Weird Al" Yankovic, Nick Valensi von The Strokes, Perry Farrell .

Dieses wundervolle Live-Tribute wird in vier Konfigurationen erhältlich sein: als Doppel-CD/DVD, als Doppel-CD/Blu-Ray, als dreifach Vinyl und als digitaler Download. Produzenten sind Dhani Harrison und David Zonshine. Zusätzlich zum Live-Mitschnitt vom Konzert bietet die DVD/Blu-Ray noch Interviews mit den Künstlern aus dem Backstage Bereich und von den Proben, in denen sie über den Einfluss von Harrison auf ihre Musik sprechen:

Al Jardine (Beach Boys): "... man wird ihn immer als eine Ikone in einer der kultigsten Bands aller Zeiten erinnern. Sein Beitrag war sehr wichtig und so hinterlässt er ein großartiges Vermächtnis."

Ann Wilson (Heart): "George zeigte anderen Musikern, dass man auch ein spiritueller Rock'n'Roller sein kann. Er verlieh seinen Songs auf subtile Weise ein Gefühl von Spiritualität, was, wie ich denke, nur sehr sehr wenige Leute können. Viele haben sich damit schwer getan. Aber George war darin ein Meister."

Ben Harper: "Ich meine, man hätte auch eine ganz billige Version seines Songs abliefern können, aber wenn man ihm wirklich gerecht werden will, so dass er stolz darauf gewesen wäre, dann muss man viel Zeit hinein stecken. Es gibt rhythmische Feinheiten, welche die Feinheiten des Gesangs ausspielen. Und übrigens ist George einer der fünf größten Slide Gitarren Spieler aller Zeiten. Ich meine, ich habe fast eine Woche gebraucht, um den Slide Part des Songs zu lernen. Ich fühle mich sehr geehrt. Es gibt bestimmt eine Millionen Menschen, die da oben stehen wollen und ich wurde ausgewählt. Ich bin ein Glückspilz."

Brandon Flowers (The Killers): "Allein, dass er neben dem Monsterteam Lennon und McCartney immer noch in der Lage war, so erfolgreich zu sein. Das inspiriert mich sehr. Es ist wirklich aufregend dieses Repertoire zu sehen mit einer Aneinanderreihung so viel guter Musik. Und es ist beeindruckend zu sehen, was einige dieser Musikgiganten damit getan haben."

Brian Wilson: "Also ich mochte ihn schon immer, als er bei den Beatles war. Und als ich dann "My Sweet Lord" gehört habe, blieb mir fast die Luft weg. Ich konnte es nicht glauben. Das war eines der unglaublichsten Musikstücke, die ich je gehört hatte. Es bedeutet mir sehr viel. Ich bin sehr stolz darauf, ein Teil dieses Projekts zu sein und so meine Gefühle für seine Musik in seinen Songs zum Ausdruck bringen zu können. George, ich kann nicht in Worte fassen, wie viel deine Musik mir bedeutet und es ist eine Ehre sie zu singen."

Dhani Harrison: "Ich denke, das ist eine ziemlich elektrisierende Mischung von Songs, die wir aus der Karriere meines Vaters zusammengestellt haben. Es ist für Jeden was dabei. Ich habe nie darüber nachgedacht, ob unsere Generation damit etwas anfangen könnte und wie sehr sie seine Musik tatsächlich wertschätzen würden und tatsächlich auch tun. Ich wurde in dieser Woche mehrmals zu Tränen gerührt von diesen unerwarteten Interpretationen."

Ian Astbury (The Cult): "Es ist als ob er omnipräsent wäre. Seine Energie, sein Geist. In vielerlei Hinsicht ist George der Erfinder der Brücke zwischen Populärkultur und östlicher Kultur, also, im Sinne eines Bewusstseins. Er machte sie auf jeden Fall zugänglicher. Zumindest für mich ..."

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Weitere Informationen:

www.georgeharrison.com

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