"Voice & Strings" begeistern im "B 14" mit Soul und Jazz - Gute Stimme, gute Stimmung
Musik, gewürzt mit Selbstironie

Sängerin Steffi Denk und Gitarrist Hans Yankee Meier sind ein eingespieltes Team. Bild: tie
Wernberg-Köblitz. (tie) Im Musik-Café "B 14" begeisterten die Sängerin Steffi Denk und der Gitarrist Hans Yankee Meier mit Ironie und musikalischem Können. Ob bairisch, sächsisch, oder englisch - immer wussten Steffi Denk und Hans Yankee Meier ihr Publikum zu überraschen.

Wie üblich, waren die Stühle im Raum des Musik-Cafés "B14" wieder voll auf die Bühne ausgerichtet und alle besetzt mit erwartungsvollen Gästen, die gut gelaunt und gesprächig den Auftritt der beiden Künstler erwarteten. Die gute Stimmung setzte sich fort, als "Voice & Strings", wie sie sich nennen, die Bühne betraten und ihre Zuhörer durch freundliche Begrüßung mit selbstironischen Aspekten sofort für sich vereinnahmten. Vorgenommen hatten sie sich, ihren Ruf als einzigartiges Duo, das im Bereich von Soul und Jazz seine Stärke auslebt, weiter zu festigen. Und das gelang ihnen in hervorragender Manier.

Einmal wegen der ungemeinen Stimmgewalt und Melodiegestaltung der Sängerin Steffi Denk, zum anderen infolge der in Rhythmik und Tonführung stets intensiven und passenden Begleitung des Gitarristen Hans Yankee Meier. Im Lied von Dusty Springfield sang das Publikum den Refrain mit oder klatschte schwungvoll zum Rhythmus: Das Künstlerpaar zog die Zuhörer voll in seinen Bann. Es hatte sich ein interaktives Publikum gewünscht - dieser Wunsch wurde den beiden uneingeschränkt erfüllt. Zwischendrin zeigte der Gitarrist in Solostücken sein virtuoses und interpretatorisches Können. Sowohl in Medleys aus Stücken von Michael Jackson wie von Whitney Houston faszinierte das Zusammenwirken beider Interpreten in fließender Rhythmik ebenso wie beim bewegenden Song in sehnsuchtsvoller Stimmung. Mit Schmelz in der Stimme trug die Sängerin ein Lied von Carol King unnachahmlich vor.

Wie begeistert die Anwesenden waren, zeigte sich immer wieder daran, dass sie den Refrain enthusiastisch mitklatschten. So auch bei "I see fire" aus "Hobbit" und bei "Back to the sixties". Natürlich gab es noch zwei Zugaben. Einmal eine flotte Melodie von James Brown, dann ein echtes Abschiedslied.
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