Weiden.
Kulturnotizen Schauspielweiden lädt zum "Meeting"

(nt/az) Neues Stück der Macher von schauspielweiden: Nach dem gewaltigen ""Henry/Georg/Krieg" vom letztem Jahr steht nun im Kunstverein Weiden eine Komödie auf dem Programm. "Das Meeting" von Stephan Eckel nimmt Marketing- und machtversessene Politik auf die Schippe. Regie führt Jens Zörner, Produzent ist Stephan Brunner. Neben dem "alten Hasen" Michael Hase (als Bürgermeister) nehmen mit Kristine Walther und Robert Speidel auch zwei schauspielweiden-Neulinge am "Meeting" teil. Pro Vorstellung finden nur 45 Zuschauer Platz - um so mehr Aufführungen sind angesetzt: Nach der Premiere am Donnerstag, 12. November, um 20 Uhr ferner am 13., 14., 15., 17., 18., 19., 20., 21., 22., 24., 25., 26., 27., 28. und 29. November. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Tickets sind zu je 18,50 Euro bei allen NT/AZ-Vorverkaufsstellen und unter www.nt-ticket.de oder unter 0961/85-550 erhältlich.

Internet-Krimi "Die Netzwelt"

München.(dpa) In der vermeintlichen Anonymität des Internets ist alles möglich: Das Münchner Residenztheater hat mit dem Stück "Die Netzwelt" eine ebenso apokalyptische wie realitätsnahe virtuelle Schreckenswelt auf die Bühne des Cuvilliéstheaters gebracht. Am Samstagabend gab es viel Applaus für die Erstaufführung des schockierenden Internet-Krimis der US-amerikanischen Autorin Jennifer Haley. Regie führte Amelie Niermeyer.

"Die Netzwelt" hatte in München Premiere. Bild: dpa
Es ist eine preisgekrönte Geschichte über eine dunkle Halbwelt, einen virtuellen Club, in dem die Kunden sich unter fremder Identität ihre geheimsten Wünsche erfüllen können. Ein Mister Sims (Norman Hacker) gibt Pädophilen in seiner Domain die Möglichkeit, ihre Perversionen zumindest virtuell auszuleben - an kindlichen Illusionen wie Iris (Schauspielstudentin Valentina Schüler). Ermittlerin Morris (Juliane Köhler) versucht, Sims, der sich Papa nennt, mit Hilfe eines seiner User endgültig zu überführen.

"Schleusertagung" stößt auf Kritik

München.(dpa) Ein satirisch-politisches Kunstprojekt der Münchner Kammerspiele hat bei Unionspolitikern für Empörung gesorgt. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" kam aus der CDU und CSU heftige Kritik an der "Internationalen Schlepper- und Schleusertagung", die das Theater Mitte Oktober ausrichtet. Das auch von der EU geförderte Satire-Projekt kommt im Gewand einer Industriemesse daher. Es setzt sich etwa eine "Image-Aufwertung" für Fluchthelfer und den Austausch über "juristische Interpretationen" zum Ziel.

"Angesichts unzähliger toter Kinder, Frauen und Männer in den Fängen von Schleusern ist die Veranstaltung zynisch und konterkariert Maßnahmen, diesen Banden das Handwerk zu legen", kritisierte der CSU-Politiker Hans-Peter Uhl.
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