Weiden: Playmate des Jahres bringt eigenen Kalender raus
Die 13 Seiten der Verena Stangl

So sieht also der August aus. Zumindest im Kalender des Weidener Playmates Verena Stangl. Bild: Krolop/Gerst

Weiden. (fku) Wie das Geschäft läuft, weiß Verena Stangl. Gerade war sie Schwammerl suchen. "Für meine Oma", im Wald nahe Weiden. Nur, wo genau - das "wird nicht verraten". Wäre ja auch gegen die Pilzsucher-Ehre. Die 24-Jährige kennt nun mal die Regeln.

Auch sonst weiß das Bunny inzwischen recht gut, wie der Hase läuft. Nicht nur, dass die Weidenerin es im Mai geschafft hat, bei der Wahl zum Playmate des Jahres die meisten Stimmen zu sammeln. Auch danach bediente sie die sozialen Medien so geschickt und so regelmäßig, dass sie inzwischen mehr als 30 000 "Likes" auf Facebook zählt, davon viele tausend allein aus Weiden und Umgebung. Wohlgemerkt, das alles ohne professionelle Unterstützung.

Eigene Homepage

Ohne Manager und zu einem Großteil in Eigenregie entstand auch ihr neuestes Projekt: ein Kalender. Inhalt: Verena Stangl. Auf 13 Aufnahmen (zwölf Monate plus Deckblatt) zeigt sich das Model darin. Nicht völlig unbekleidet wie seinerzeit im Playboy. Dafür in Dessous. Zwei Profi-Fotografen und ein siebenköpfiges Team waren bei den Aufnahmen in Wuppertal und Frankfurt. 50 Stunden Einsatz innerhalb von drei Tagen. Herausgeberin, zusammen mit den beiden Fotografen, ist die Studentin selbst. Vermarkterin ebenfalls. Deshalb wird sie den Kalender auch am verkaufsoffenen Sonntag, 23. November, von 14.30 bis 15.30 Uhr bei einer Signierstunde bei "Stangl & Taubald" anbieten. In der Buchhandlung - der Name stellt ja schon die Nähe her - gibt es den Kalender ab sofort auch zu kaufen. Ebenso auf Verena Stangls neuer Homepage: www.verena-stangl.de.

Mehr Aufträge

Das Internet war's auch, das die 24-Jährige überhaupt auf die Idee mit dem Kalender brachte. Genauer: ihre Fans. Die hätten sie angemailt und danach gefragt, erzählt sie. Gefragt ist Stangl ohnehin auch abseits des virtuellen Raums. Zwar habe sich nach der Wahl "nicht großartig viel verändert". Ein paar Aufträge mehr bekomme sie aber schon. Arbeit als Fotomodel. Oder Auftritte für Sponsoren etwa in Kitzbühel beim Hahnenkamm-Rennen oder beim Ball des Sports. Alles in allem könne sie von ihrem Dasein als "Jahreshase" momentan leben. Und: "Es macht wahnsinnig viel Spaß. Ich nutz' es aus, so lange es geht." Denn das sei ebenfalls klar: Ihr Studium in Regensburg würde sie nie dafür schmeißen, auch wenn sie im Sommer ein bisschen weniger geschafft hat. So gut es auch laufen mag: Was den Ausflug in die Welt von Glamour und Models angeht, kennt Stangl auch diese Regel: "Man weiß nie, wie lange es noch geht."
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