Weihnachtsgeschäft: Geldbeutel sitzt durchaus locker.
Zum Fest gönnt man sich was

Amberg. (kan) "Es zieht an" im Amberger Mediamarkt, vermeldete dessen Geschäftsführer Mustafa Coskun am Montag. Er wünscht sich natürlich noch bessere Geschäfte. Der zweite Adventssamstag "war schon gut", die stärksten Tage, das lehre ihn die Erfahrung, kämen allerdings zum Schluss, also in der letzten Woche vor Weihnachten. Dafür sei man "gut bewaffnet, die Regale sind brechend voll". Bisher Platz eins auf der Verkaufsliste: die Playstation 4.

Am anderen Ende der Stadt hat Carsten Mäding, der Geschäftsführer von K+B expert, festgestellt: "Man kann Leute schon dazu bewegen, Geld auszugeben. Sie gönnen sich was." Gerade im TV-Bereich. Die neuen Curved-Geräte würden, auch wenn sie noch ein bisschen teurer sind, das Interesse der Kundschaft wecken. Auch das "Thema Tablets, Smartphones und Fitness-Uhren" sei durchaus "spannend".

Im Hause Wöhrl läuft's ebenfalls "sehr gut", unterstrich stellvertretende Filialleiterin Dagmar Maierl und machte ihrer Kundschaft ein Kompliment: "Die Leute sind super drauf." Vielleicht auch deshalb kein Wunder, weil wegen der bisher recht milden Temperaturen die wärmende Markenware bereits deutlich reduziert ist. "Es war toujours perfekt, wir können uns in keinster Weise beschweren, wir sind sehr zufrieden", lautete Maierls Halbzeitbilanz.

Ähnliche Töne waren im Herrenhaus Engelhardt & Walter zu hören. "Wir dürfen uns nicht beklagen, der zweite Adventssamstag war in Ordnung, der erste auch", sagte Chef Richard Engelhardt. Kleines Problem: Richtig warme Sachen würden sich heuer nicht ganz so leicht verkaufen. Den Grund dafür kennt jeder: "Es fehlt die Kälte."

Das dürfte den Damen hinter den Tresen im Juwelier-Shop Christ ziemlich egal sein. "Schmuck und Uhren sind immer gefragt an Weihnachten", betonte eine sehr zufrieden klingende Filialleiterin Lydia Hoffmann. Und so komme reichlich Kundschaft, die unter der Woche eher weiblich sei. Am Samstag würden dann aber doch die Herren dazustoßen.

Wer will, dass der Beschenkte gut riecht, der schaut zum Beispiel zum Drogeriemarkt Müller. "Das Wochenende war okay", ließ Filialleiter Pietro Mattina wissen, ansonsten gehe es noch "etwas schleppend voran". Mit anderen Worten: Die Kauflust ist durchaus noch steigerungsfähig.
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