Wenn die Liebe verzaubert

Es wurde ein farbenprächtiger Sommernachtstraum. Der Kultur- und Festspielverein hatte sich für Shakespeare entschieden. Die Akteure auf der Bühne liefen zu Höchstform auf.

An den Ortseingängen von Bruck wurde seit langem mit großen Transparenten auf den Marktspielsommer hingewiesen. Am Donnerstagabend war es dann endlich so weit. Die Bürgermeister-Stellvertreter Robert Feuerer und Inge begrüßten die Gäste auf der überdachten Freilichtbühne beim Freizeitzentrum zur Vorpremiere.

Der Zaubersaft

Zum zehnjährigem Jubiläum des Kultur- und Festspielvereins Bruck präsentierten die Darsteller unter der Regie von Karin Michl das Stück "Ein Sommernachtstraum" nach W. Shakespeare von Erich Furrer. Die Darsteller konnten ihr schauspielerisches Talent einem breiten Publikum präsentieren. In der zauberhaften Komödie geht es natürlich um die Liebe. Die vier Liebenden Hermia (Steffi Marschalt), Lysander, (Katharina Beck), Demetrius (Monika Beck) und Helena (Beatrice von der Osten) werden aufgrund des von Puck (Rebekka von der Osten) eingeträufelten Zaubersaftes so verwirrt, dass es fraglich ist, ob die Zusammengehörenden noch zueinander finden. Auch die Gattin von Elfenkönig Oberon (Dieter Marschalt), Titania (Christa Steiner), soll mit dem Zaubermittel wieder gefügig gemacht werden.

Alles in Eigenregie

Karin Michl ist besonders stolz auf ihr 31-köpfiges Team, das vor und hinter der Bühne arbeitete. Wenn sie den Wunsch für das Bühnenbild äußerte, brachten die Mitwirkenden ihre Geschicklichkeit und Talente ein, so dass das Ergebnis dem Wunsch der Regieführenden entsprach. Auch bei den farben-prächtigen Kostümen achteten die Spieler auf das kleinste Detail. Die Gewänder und Requisiten wurden alle in Eigenregie gefertigt. Seit Januar fanden wöchentlich zweimal Proben für dieses Stück statt. Der 90-seitige Text musste neben Gestik und Mimik einstudiert werden. Bei den Aufführung stellten die Laienspieler ihr Können unter Beweis. Am lange anhaltenden Schlussapplaus war abzulesen, dass sich die zahlreichen Proben gelohnt haben.

Bis aus Kallmünz

Besonders erfreut zeigte sich Karin Michl auch über die Bühne mit Glasüberdachung, die der Festspielverein nutzen darf. Dass die Laienspieler mit Feuereifer bei der Sache waren, zeigte sich daran, dass ihnen die unzähligen Anfahrten für die Proben und Aufführungen nicht zu beschwerlich wurden. Die Darsteller kamen aus Kallmünz, Roding, Regenstauf, Bruck, Bodenwöhr, Nittenau.

Wer Interesse am Laienspiel hat, kann sich gerne melden. Es werden vor allem männliche Rollenbesetzer gesucht. Das Stück für 2016 steht schon fest. Weitere Infos zum Kultur- und Festspielverein Bruck gibt es unter www.marktspielsommer.de.
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