Wo sich Schaf und Hase gute Nacht sagen

Wo sich Schaf und Hase gute Nacht sagen "Schafe, die die Deiche pflegen, Rehe, die Rosenknospen lieben, Tausende Nonnengänse, die hier den Winter verbringen und Pferde, die auf den Weiden grasen. Wild- und Nutztiere - im Wasser, an Land und in der Luft - gibt es noch in erstaunlicher Vielfalt, so dass man im Land an der Elbe noch viel Überraschendes entdecken kann." So schrieb der Kunstverein Kehdingen (Niedersachsen) über sein diesjähriges Kunstprojekt "Tierwelt Kehdingens". Dafür bewarb sich auch die
"Schafe, die die Deiche pflegen, Rehe, die Rosenknospen lieben, Tausende Nonnengänse, die hier den Winter verbringen und Pferde, die auf den Weiden grasen. Wild- und Nutztiere - im Wasser, an Land und in der Luft - gibt es noch in erstaunlicher Vielfalt, so dass man im Land an der Elbe noch viel Überraschendes entdecken kann." So schrieb der Kunstverein Kehdingen (Niedersachsen) über sein diesjähriges Kunstprojekt "Tierwelt Kehdingens". Dafür bewarb sich auch die Kohlberger Künstlerin Martina Marthe Leithenmayr. Obwohl tierische Motive bislang nur in ihrer Fotografie relevant waren, gefiel den Juroren das Arbeitskonzept mit einem Dreiklang aus Fotografie, Skizzen und Gemälden. Gerade, dass sie mit Tiermotiven künstlerisches Neuland betreten wollte, weckte die Neugierde der Kunstvereinsvorsitzenden Rita Helmholtz. So folgte die Einladung ins Kehdinger Land am Niedersächsischen Ufer der Elbe, zwischen Hamburg und Cuxhaven. Die Landschaft dort ist geprägt von der Weideviehhaltung zwischen den Deichen. Es entstand schnell ein großer Fundus an Fotografien als Grundlage für die Arbeit im Atelier. Die gebürtige Österreicherin legte einen Kunstmarathon hin: In rund 100 Arbeitsstunden in sieben Tagen entstand Bemerkenswertes. Mit Grafit und Pinselstrichen hielt sie Schafe, Schweine, Ziegen, Rehe und Hasen auf Leinwand und Buchenholz fest. In Weiden sind die Ergebnisse bei "Kunstgenuss bis Mitternacht" (Albrecht-Dürer-Straße 24) am Freitag, 6. November (ab 18 Uhr), zu sehen. Über den Arbeitsaufenthalt an der Elbe zeigt OTV am Dienstag, 27. Oktober, um 18.30 Uhr eine Dokumentation. Bild: hfz
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