Würzburg.
Kulturnotizen Christian Kabitz geht zu Bach-Musik

Der Sänger Matthew Paul Miller, besser bekannt unter dem Namen Matisyahu. Bild: dpa
(epd) Anders als in den Vorjahren widmen sich die Würzburger Bach-Tage heuer ausschließlich den Werken des bekannten Barock-Komponisten. Unter dem Motto "Johann Sebastian Bach - Ende und Anfang" findet die 47. Auflage des Festivals vom 21. bis 29. November statt. Sie werden letztmals vom langjährigen Leiter Christian Kabitz organisiert. Am 21. November werden die Bach-Tage mit der Matthäus-Passion in der evangelischen St. Johanniskirche eröffnet. In der mehr als 100 Jahre alten Kirche finden neun der 13 Konzerte statt. Neben international bekannten Solisten und Pianisten sind junge Musiker vertreten. Am 28. November gibt es extra ein "Förderkonzert für junge Künstler" in Kooperation mit der hessischen Kronberg Academy für hochbegabte Musiker.

Jüdischer Musiker ausgeladen

Madrid.(dpa) Die Ausladung des jüdischen US-Musikers Matisyahu bei einem Festival in Spanien hat eine Serie von Protesten ausgelöst. Die Absage eines Konzerts des Sängers beim Reggae-Festival Rototom Sunsplash in Benicàssim im Osten des Landes sei ein "gravierender Akt politischer und religiöser Diskriminierung", beklagte die Zeitung "El País" am Dienstag. Das Blatt sah in der Ausladung des 36-Jährigen einen Verstoß gegen die spanische Verfassung und forderte eine Intervention der Regierung. Die Veranstalter des Festivals hatten von dem Musiker eine Erklärung verlangt, in der er das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat anerkennt. Matisyahu lehnte dies jedoch ab. "Kein Künstler verdient es, in so eine Situation gebracht zu werden, nur damit er seine Kunst vortragen kann", betonte der Musiker auf Facebook. Von anderen Musikern auf dem Festival habe man keine politischen Erklärungen verlangt.

Apple verkürzt Festival drastisch

London.(dpa) Apple verkürzt sein jährliches Musikfestival in London von einem Monat auf zehn Tage. Zu den Top-Künstlern gehören in diesem Jahr One Direction und Pharrell Williams, wie der iPhone-Konzern am Dienstag ankündigte. Die am 19. September beginnende Veranstaltung wurde zudem in Apple-Music-Festival umbenannt, mit Blick auf den neuen Streaming-Dienst des Unternehmens. Das Fest hieß seit dem Start 2007 iTunes-Festival. Die Konzerte können über Apple-Geräte angesehen werden und dienen damit auch als Marketing-Instrument.
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