Würzburg.
Kulturnotizen Hausfrauen im Kulturspeicher

Das Titelbild des zweiten Bandes. Bild: hfz
(epd) Mit der Frau und ihrer Rolle in Haus und Haushalt beschäftigt sich ab nächsten Donnerstag (11. Juni) eine Ausstellung im städtischen Museum im Kulturspeicher in Würzburg. Zwischen 1938 und 1986 geborene Künstlerinnen reflektierten in der Schau "Desperate Housewives? Künstlerinnen räumen auf" das weibliche Verhältnis zum Haus, wie das Museum mitteilte. Die ausgestellten Werke der Künstlerinnen setzten sich nachdenklich, provokant, ironisch, kritisch, witzig aber auch versöhnlich mit Fragen wie "Ist das Haus Gefängnis oder Freiraum?" oder "Ist die Frau Sklavin oder Herrscherin?" auseinander.

Zu sehen sind in der Ausstellung bis zum 20. September Videos, Installationen, Objekte, Gemälde und Fotografien von 28 Künstlerinnen aus aller Welt, darunter zum Beispiel die Schweizer Video-Künstlerin Pipilotti Rist, die palästinensisch-britische Skulptur- und Performance-Künstlerin Mona Hatoum oder auch die Düsseldorfer Kunstakademie-Professorin Rosemarie Trockel. Zu der aktuellen Schau gibt es am 27. Juni von 19 bis 1 Uhr eine "Lange Nacht - Das Museum haut auf den Putz" mit Führungen, Kabarett-Auftritten, Vorträgen, Musik und Tanz-Performances.

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Das Museum im Kulturspreicher hat dienstags von 13-18 Uhr, mittwochs, freitags und an den Wochenende von 11-18 Uhr sowie donnerstags von 11-19 Uhr geöffnet. Montags ist das Museum geschlossen.

Städtekrieg als Comic

Sulzbach-Rosenberg. Zwei Jahre hat es gedauert, bis der zweite Band der Geschichte um den Bayerischen Erbfolgekrieg aus Sicht der Sulzbacher und Amberger fortgesetzt und fertiggestellt wurde. Zeichner Hannes Günther aus dem sächsischen Glauchau lieferte die Zeichnungen, die der Sulzbach-Rosenberger Bernd Müller (Gruppe 81) koloriert hat. Der aufwendige Abschlussband ist komplett in Farbe und wird am Samstag, 13. Juni, um 10.30 Uhr im Sulzbacher Capitol vorgestellt.

Band zwei handelt hauptsächlich von der Belagerung Sulzbachs durch die Amberger und den böhmischen Truppen. Die Geschichte beginnt mit dem Überfall der Hahnbacher am 19. Juli 1504, als diese mit fast 400 Mann auszogen, um auf den Sulzbacher Feldern das Getreide zu stehlen. Die gezeichnete Geschichte endet im September 1504 nach dem erfolglosen "Anrennen" von mehreren Tausend Amberger, Kurpfälzern und Böhmen. Ab 13. Juni ist dieser Band, der nur in einer kleinen Auflage erscheinen wird, im Buchhandel erhältlich.
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