104 Teilnehmer beim Oldtimertreffen in Schwend - Auch Autos und Motorräder
Bulldogs oft älter als ihre Fahrer

Statt auf die Kanzel stieg Pfarrer Thomas Schertel aus Illschwang am Sonntag auf seinen Bulldog, um beim Oldtimertreffen dabei zu sein.
Zum zwölften Mal steuerten Oldtimerfreunde aus der Umgebung das Sommerfest der Schützengesellschaft Birgland-Betzenberg an. Die Gäste bestaunten die Bulldog-Veteranen von Eicher, Fendt, Schlüter, Lanz, Deutz, MAN, Ford, Güldner und anderen. Alles, was älter als 30 Jahre ist, stand am Parkplatz in Schwend in Reih und Glied.

Es wurden insgesamt 104 Teilnehmer gezählt, die zum Treffen nach Schwend kamen. Die größte Gruppe war mit Schleppern anwesend; es mischten sich aber auch einige Autos und Motorräder darunter. Die stärkste Gruppe kam mit 14 Fahrern aus Utzenhofen, dicht gefolgt von den Schlepperfreunden aus Schlicht mit 13 Fahrern.

Die zwei ältesten Fahrzeuge waren baugleiche Bulldogs der Marke Kramer R 12 V aus dem Baujahr 1936. Ihre Besitzer sind Alfons Hirschmann aus Nattershofen und Alexander Sörgel aus Engelthal.

Von den 104 Teilnehmern trauten sich 20 Fahrer auf einen Geschicklichkeitsparcours. Dort galt es, einen Schlepper mit einem Eimer Wasser als Ladung über eine Wippe zu balancieren. Anschließend wurde gemessen. Platz eins ging an Maximilian Meier aus Utzenhofen, der nur 80 Gramm Wasser auf der Strecke ließ. Matthias Elterlein aus Riedelhof verlor 310 Gramm und wurde somit Zweiter. Die weiteren Probanden verschütteten ihre Fracht dann gleich im Literbereich. Als Belohnung durften sie sich am Geschenktisch des Schützenvereins bedienen.

Den weitesten Weg nach Schwend nahmen zwei Fahrer der Schlichter Schlepperfreunde in Kauf, Michael Graßler aus Kaltenbrunn und Markus Kuttich aus Freihung. Vor der obligatorischen Ausfahrt überreichte Organisationsleiter Georg Pilhofer Urkunden und Preise.
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