14 Mal Edelmetall beim 24. internationalen Schwimmfest in Heidenheim
TSC-Aktive überzeugen

Tirschenreuth. (rbg) Die Aktiven des Tirschenreuther Schwimm-Clubs konnten bei ihrem Auftritt beim 24. internationalen Schwimmfest der Stadtwerke Heidenheim einmal mehr überzeugen. Mit einer Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen fischten die Kreisstädter 14 Mal Edelmetall aus dem Gewässer der Aquarena. TSC-Top-Athlet Tim Schmalzreich qualifizierte sich für sechs der acht Sprintfinals.

Fünf neue Vereinsrekorde

Mit rund 900 Teilnehmern und über 4700 Meldungen unterstrich das Langbahnmeeting an der Brenz einmal mehr seinen Ruf als einer der beliebtesten Wettkämpfe in ganz Deutschland. Die TSC-Schwimmer setzten ihre Serie erfolgreicher Wettkämpfe auf der 50-m-Bahn fort. Allen voran Tim Schmalzreich, der eine Woche nach den "Deutschen" seine glänzende Verfassung mit fünf neuen Vereinsrekorden unterstrich. Er siegte im Gesamtklassement über 200 m Schmettern (2:13,59 Minuten), holte Silber über 200 m Freistil (2:01,16) und qualifizierte sich für sechs der acht Kurzstreckenfinals.

Angesichts der ohnehin 14 Starts an drei Tagen verzichtete er nach starken Vorlauf-1:04,66 über 100 m Rücken auf dieses Finale und konzentrierte sich auf die verbleibenden fünf, in denen er jeweils die Vorlaufzeit nochmals steigerte. So landete er als einer der leistungsstärksten Akteure der gesamten Veranstaltung über 50 und 100 m Schmettern in 0:27,32 und 0:59,64 auf den Plätzen fünf und vier, über 50 m Rücken (0:29,54) auf Platz vier sowie über 50 und 100 m Freistil (0:25,11/0:54,08) auf den Plätzen drei und zwei.

Norm für "Süddeutsche"

Für weiteres Edelmetall in den einzelnen Altersklassen waren zunächst die Geschwister Bachmeier zuständig. Kathrin Bachmeier (Jahrgang 2002) erschwamm sich mit 1:18,91 und 2:54,92 über 100 und 200 m Schmettern ebenso den zweiten Platz wie über 100 und 200 m Freistil in 1:05,74 und 2:23,77. Über 200 m Rücken schlug sie nach 2:41,83 als Dritte an und erfüllt mittlerweile in drei Disziplinen die Norm für die süddeutschen Titelkämpfe im Mai. Ihr vier Jahre älterer Bruder Lukas unterstrich vor allem seine Qualitäten als Brustschwimmer mit dritten Plätzen über 100 (1:14,91) und 200 m (2:45,13). Mit dem zweiten Platz über 200 m Schmettern im Jahrgang 2000 in 3:02,45 belohnte sich zudem Melissa Zölch für ihren Trainingsfleiß während der Osterferien.

Persönliche Bestleistungen

Hinter den Medaillengewinnern brauchten sich auch die übrigen TSC-Starter nicht verstecken: Florian Sammüller lieferte insgesamt vier neue Bestmarken ab und etablierte sich im Herrenklassement, unter anderem mit Platz fünf über 200 m Schmettern (2:41). Julia Walter (Jahrgang 1999) schwamm über 100 und 200 m Brust (1:27/3:12) unter die Top Ten. Ihr Bruder Patrick (Jahrgang 2001) konnte sieben Bestmarken vorweisen. Im Jahrgang 2002 rechtfertigten Annika Brech, Lena Rath und Kilian Züllich ihre Nominierung mit einer Serie persönlicher Bestleistungen und in der Jugendklasse 2003/04 erfüllte Johannes Jähring mit seinen 1:37,05 und 3:25,58 die Qualifikationsnormen für die bayerischen Jugendmeisterschaften im Juli.
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