15 Erschließungsgebiete in der Gemeinde Illschwang - Glasfaser soll DSL-Verbindung verbessern
In gut einem Jahr schneller ins Internet

Die Ergebnisse der DSL-Markterkundung erörterte Walter Huber im Gemeinderat Illschwang. Er ist der für die Region zuständige Berater für Breitbandtechnik beim Forschungs- und Entwicklungszentrum Bayern in Neumarkt. Außerdem stellte er das Auswahlverfahren zur Bestimmung eines Netzbetreibers vor. Die Vorgaben liegen aktuell bei 30 bis 50 Megabit.

Vor einigen Wochen fand zu dieser Thematik für die Bürger aus den Gemeinden Illschwang und Birgland bereits eine Informationsveranstaltung in Fürnried statt. Die Gemeinde Illschwang kann gegenwärtig mit einen Förderhöchstsatz von 930 000 Euro rechnen. Hinzu kommen noch einmal 50 000 Euro für die geplante Zusammenarbeit mit der Gemeinde Birgland. Bis Dezember 2017 sollten die letzten Anträge gestellt sein.

Aus der Markterkundung resultieren 15 Erschließungsgebiete im Gemeindebereich. Im Ort Illschwang befindet sich der Hauptverteiler der Telekom. Hier sei gute Technik mit guten Übertragungsdaten vorhanden. Vom Hauptverteiler weg laufen Kupferleitungen. Das Problem daran benannte Walter Huber: "Je länger die Wege zu den Ortschaften sind, umso weniger kommt an Leistung heraus." Deshalb werde versucht, die DSL-Verbindung durch die Aufrüstung der Kabelverzweiger mit Glasfaser entscheidend zu verbessern.

Chance für zwei Orte

Eine Besonderheit gibt es in Bachetsfeld und Götzendorf. So könne Bachetsfeld von einem Ausbau des Kabelverzweigers in Haid (Gemeinde Neukirchen) und Götzendorf vom Ausbau des Kabelverzweigers in Kotzheim (Gemeinde Ursensollen) profitieren.

Zusammenfassend versprach sich Huber durch den Breitbandausbau Verbesserungen für alle Gemeindebürger. Bürgermeister Dieter Dehling zeigte sich zuversichtlich, dass Ende 2015 oder Anfang 2016 verbesserte DSL-Verbindungen zur Verfügung stehen. Einstimmig befürwortete der Gemeinderat das Auswahlverfahren des Netzbetreibers sowie eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Neukirchen (in Bachetsfeld) und der Gemeinde Ursensollen (in Götzendorf).

Ein weiteres Thema der Gemeinderatssitzung war die Änderung des Bebauungsplans "Schwand". Architekt Werner Hedrich begründete sie, weil bei einer Parzelle der Standort des Hauses von der Süd- auf die Nordseite verlegt wurde. Die öffentliche Auslegung des Plans endete ohne Einwände. So stimmte der Gemeinderat zu. Beginnen darf die Maßnahme erst, wenn er rechtskräftig ist.

Neue Lampen in Kühnhof

Zustimmung gab es für zwei neue Straßenlampen in Kühnhof. Leuchten sollen sie vor dem Häusern von Christian und Beate Kohl sowie von Ronnie und Christina Kinast. Beide Paare beteiligen sich mit je 1000 Euro an den Kosten von ca. 4500 Euro.

Von den Kosten für die Kinderkrippe blieben 36 000 Euro offen. Die katholische Kirchenstiftung könne diesen Betrag nicht aufbringen, schrieb das Pfarramt an die Gemeinde. Es bat, die Restkosten zwischen der Diözese Eichstätt, der Gemeinde Illschwang und der katholischen Pfarrei zu dritteln. Einstimmig kam der Gemeinderat diesem Wunsch nach.
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