152 kreative Ideen für Europa

Europa und der Rest der Welt, darüber machten sich bundesweit rund 80 000 Schüler ihre Gedanken. Ganz besonders gefielen den Verantwortlichen des 62. Europäischen Wettbewerbs die Ideen von 25 Oberpfälzer Schulen.

Die Konkurrenz war - selbst nur auf den Freistaat bezogen - beachtlich. 20 000 Mädchen und Buben aus Bayern hatten sich beteiligt. Unter den 152 Preisträgern aus der Oberpfalz, die im Spiegelsaal der Regierung Auszeichnungen erhielten, waren auch Schüler der Grund- und Mittelschule Ebnath, der Mittelschule Erbendorf und des Gymnasiums Eschenbach.

Künstlerisch und kreativ hatten sie sich mit dem Thema "Europa hilft - hilft Europa?" auseinandergesetzt. Zentral war dabei die Frage, wie Europa seiner weltweiten Verantwortung gerecht werden könne. Bei der Umsetzung des Wettbewerbs waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In Bildern, Filmen oder Texten stellten die Jugendlichen ihre Ansichten zur Flüchtlingsthematik, den Arbeitsbedingungen in anderen Ländern oder anderen Kulturen dar.

"Es ist euch gelungen, in Antworten und Visionen aufzuzeigen, dass Europa eine Verantwortung für die Regionen der Welt trägt, denen es nicht so gut geht", lobte Regierungspräsident Axel Bartelt die Preisträger. Sie hätten sich kreativ, aber auch kritisch mit Europas aktuellen Aufgaben auseinandergesetzt.

Besonders freute sich Bartelt, dass ein Viertel aller Wettbewerbseinsendungen bundesweit aus Bayern kam. "Hört nicht auf, euch weiter für Europa zu engagieren", appellierte er an die Schüler. Dies könne zum Beispiel durch das Erlernen einer Sprache passieren oder durch Austauschprogramme. "Das Miteinander der Menschen wird entscheiden, wie es in Europa weitergeht", betonte der Regierungspräsident.

Zustimmung erhielt Bartelt von Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sowie Landrätin Tanja Schweiger. "Die Welt, in der wir leben, gibt es nur einmal", betonte Wolbergs. "Es darf uns deswegen nicht egal sein, wenn woanders Krieg herrscht oder die Menschen nicht genug Wasser haben." Das Leben werde nur dann gut, wenn man es gemeinsam gestaltet.

Schweiger betonte, dass der Europäische Wettbewerb die Möglichkeit gibt, über den Tellerrand zu sehen: "Ihr habt bei der Arbeit an eueren Projekten auch über euren eigenen Lebensraum hinausgeschaut."
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