164 der 220 Freudenberger Grund- und Mittelschüler kommen per Bus zum Unterricht in ihre Schulhäuser in Wutschdorf und Lintach. Statistiken belegen zwar, dass dies das sicherste Transportmittel auf dem Schulweg ist. Angesichts der großen Zahl an Fahrschülern griff Rektor Werner Schulz das Angebot für das Projekt "Bus - Schule" auf.
Drängeln strengstens verboten

Das Projekt "Bus - Schule" war einen Vormittag lang Unterrichtsschwerpunkt für die Erst- und Zweitklässler. Polizeioberkommissar Horst Strehl wies die Kinder in Theorie und Praxis in das richtige Verhalten auf dem Schulweg, an den Haltestellen und im Bus ein. Bild: hfz
Getragen wird die Gemeinschaftsaktion vom Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS) und der Polizei. Dabei bildete für die 45 Erst- und 31 Zweitklässler das richtige Verhalten im Bus und an den Haltestellen einen Vormittag lang den Unterrichtsschwerpunkt.

Unter Anleitung von Polizeioberkommissar Horst Strehl erarbeiteten die Schüler nicht nur theoretische Grundlagen. Die Kinder übten auch das Anstellen an der Haltestelle, das Ein- und Aussteigen genauso wie das Besetzen der Sitzplätze und das Verstauen der Schultaschen im Bus. Das Unternehmen Bruckner stellte zu diesem Zweck für den Vormittag einen Bus samt Fahrer ab.

Strehl ermahnte die Kinder, auf dem Weg zum Bus keinen Unsinn zu machen und möglichst Gehwege zu benutzen. An der Haltestelle gehörten die Schultaschen in entsprechendem Abstand zur Fahrbahn hintereinander auf dem Boden abgestellt. Drängeln oder gar Schubsen sei strengstens verboten. Im Bus müssten die Plätze der Reihe nach von vorn nach hinten aufgefüllt werden. Wichtig sei das Anschnallen. Die Schultaschen gehörten zwischen die Beine auf den Boden. Bei der Ankunft sollte man erst nach Anhalten des Busses aufstehen. Mit dem Überqueren der Straße sollte in jedem Fall gewartet werden, bis der Bus nicht mehr zu sehen und zu hören sei.

Nach der Theorie im Klassenzimmer wurden alle Aspekte an den Haltestellen am Wutschdorfer Kirchplatz und vor dem Lintacher Schulhaus geübt. Horst Strehl wies die Kinder darauf hin, dass sie den Anweisungen ihrer als Buslotsen ausgebildeten Mitschüler Folge leisten müssen.
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